Heute werden auf einem grenzüberschreitenden Testfeld für automatisiertes und vernetztes Fahren im luxemburgischen Schengen erste Projekte vorgestellt.

Im Dreiländereck von Deutschland, Luxemburg und Frankreich sollen verschiedene Komponenten beim grenzüberschreitenden Verkehr ausprobiert werden: So gibt es in den drei Ländern unterschiedliche Ampeln, Schilder und Mobilfunksysteme. Nach Angaben der luxemburgischen Regierung handelt es sich um das erste grenzüberschreitende Testfeld in Europa.

Mit dieser Zone wolle man der Industrie, der Forschung und der Wissenschaft einen internationalen Raum zugänglich machen, um neue Technologien auf allen Straßenarten zu erproben. Dazu habe man eine «einheitliche grenzüberschreitende Reglementierung geschaffen», sagte Luxemburgs Verkehrsminister François Bausch. Eine Zulassung zu Tests in einem der drei Länder gelte auch für die beiden anderen Staaten. Der Testring verläuft von Saarbrücken über Metz (Frankreich), den Südosten Luxemburgs nach Merzig im Saarland.

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Auch im deutschen Hamburg stellt Volkswagen heute seine erste Teststrecke für autonomes Fahren in einer deutschen Großstadt vor: Ab sofort sollen in der Hansestadt fünf Elektro-Golf autonom unterwegs sein, bestückt mit Laserscannern, Kameras, Ultraschallsensoren und Radaren. Die Ergebnisse der Fahrten sollen in die zahlreichen Forschungsprojekte des Konzerns zum autonomen Fahren und zur Optimierung des Individualverkehrs eingehen. Hamburg hatte die rund neun Kilometer lange Teststrecke im vergangenen Jahr definiert und damit begonnen, sie mit zusätzlicher verkehrs- und informationstechnischer Infrastruktur auszurüsten. Sie soll nutzeroffen und herstellerunabhängig für Versuche von autonomem und vernetztem Fahren dienen.

 

 

 

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