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Retro 2021Verschwörungsmythen: Ein gefährliches Phänomen ist erstarkt

Retro 2021 / Verschwörungsmythen: Ein gefährliches Phänomen ist erstarkt
Demonstranten in Luxemburg halten ein Plakat. Bei den Verschwörungstheorien tauchen immer die gleichen Namen auf: Bill Gates, George Soros, Warren Buffett … Foto: Editpress/Claude Lenert

Gewöhnlich habe ich einige Mühen, ein passendes Thema für meinen Jahresrückblick zu finden. In diesem Jahr ist es mir äußerst leichtgefallen. Auch die Worte für meinen Text formten sich schnell in meinem Kopf. Ein Blick ins Archiv erklärte, warum: Vor einem Jahr habe ich genau diesen Text geschrieben. Ich möchte an diesem Text kein Wort verändern und ihn hier noch einmal veröffentlichen, da ich finde, dass er immer noch sehr relevant ist. Lediglich die Jahreszahlen sollten Sie sich um jeweils eine Nummer erhöht vorstellen:

Unter dem Eindruck der Corona-Pandemie ist 2020 die Wissenschaft in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Fachbegriffe aus der Epidemiologie haben Eingang in unser Standardvokabular gefunden. Im Freundeskreis und in der Familie wird über Wissenschaft gesprochen wie früher über Sport und Politik. Gleichzeitig sind aber auch die Verschwörungsmystiker richtig laut geworden. Ein Kontrast, wie er stärker nicht sein könnte. 

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