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Leserforum / Intellektuelle Unehrlichkeit
Symbolfoto Foto: Pixabay

Frau Blanche Weber vom „Mouvement écologique“ fühlte sich angesichts des Sommerloches bemüht, erneut Einwände gegen das sich noch nicht einmal in Planung befindende Google-Rechenzentrum vorzubringen.

Sie bemängelt jetzt den zu erwartenden hohen Wasserverbrauch. Genau wie bei den geplanten Joghurt- und Steinwolle-Fabriken wird so lange herumgemäkelt, bis die Unternehmer von sich aus das Handtuch werfen. Bereits zweimal unterlag ihr Verein in letzter Instanz vor den Verwaltungsgerichten. Einmal verlangte man vergeblich Einsicht in ein Memorandum of Understanding. Beim zweiten Mal wurde man abgewiesen, weil bereits in der SUP projektbezogene Informationen verlangt wurden, darunter der Wasserverbrauch. Das Gericht meinte zu Recht, dass erst bei konkreten Planungen und Maßnahmen auf nachgeordneten Genehmigungs- und Zulassungsebenen entschieden wird, wie konkrete raumbezogene Umweltauswirkungen detailliert beschrieben und bewertet werden müssen.

Die grünen Kollegen in Deutschland sehen Rechenzentren entspannter und hatten bereits vor Putins Gasstopp eine sinnvolle, ökologische Nutzung ausgemacht, die gerade jetzt Sinn ergibt. Die Ampelparteien haben in der Tat in ihrem Koalitionsvertrag den Rechenzentren einen eigenen Absatz gewidmet: „Wir werden Rechenzentren in Deutschland auf ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausrichten, u.a. durch Nutzung der Abwärme.“

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lupus-canis
15. September 2022 - 10.03

ëch free'e mëch, dat ët och Läit gin, dëi dë Courage hun d'Wouerecht ze so'en oder an dësem Fall ze schreiwen merci

JJ
14. September 2022 - 15.21

"Bekanntlich sind Elektrofahrzeuge das neue Götzenbild der Grünen und so fordert Frau Weber auch weitere Subsidien für den Kauf." Ich empfehle der Dame den Vortrag von Prof. HW Sinn anzuschauen."Energiewende ins Nichts." Hier wird ihr erklärt wie es um E-Autos wirklich steht und was uns die Abschaltung der AKW's kosten wird.Raus aus der Kohle,raus aus der Atomkraft und gleichzeitig ein E-Auto für jedermann. Utopie. Ein E_Auto muss fast 200 000 Km fahren bis es in der CO2-Bilanz über einem modernen Diesel steht.So schaut die Sache aus. Und da sprechen wir noch nicht vom Kobalt- und Lithiumabbau. Kobalt aus Afrika,teils durch Kinderarbeit gefördert unter chinesischer Fuchtel oder Lithium aus Chile mit unglaublichem Wasserverbrauch.Ein Elend.