Do., 16. Juli 2020

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  1. Grober J-P. /

    Bin überrascht, dass plötzlich hunderte Millionen Euros bereitgestellt werden sollen um das Gotteshaus wieder aufzubauen. In Haiti oder in Italien oder in Aleppo warten Leute auf einpaar Euros um ihre “Buden” wieder aufzubauen. Kulturerbe, Touristenmagnet, bringt Kohle. Notre Dame als Ruine wäre bald vergessen.

    • CESHA /

      Ja, ich finde es auch traurig, dass einige Millionäre anscheinend für eine abgebrannte Kathedrale (so schade es auch um so ein Architektur-Denkmal ist) mal locker so einige Millionen spenden können, für die Opfer von Naturkatastrophe aber meist nur sehr viel geringere Beiträge zusammenkommen.

  2. Jean Bodry /

    Et ass nach net gesot, ob de franséische Staat déi Spenden dierf unhuelen. Déi Spenden ginn bäi Steieren ofgesot! Da sinn déi Spendensuen wäiss gewäscht! An do leit Krom an de Heck!

  3. de Schmatt /

    Auch der Wald ist ein Ort für Besinnung und innerer Einkehr, den der Mensch im Begriff zu zerstören. Die Bauherren, Architekten der Kathedralen haben sich übrigens in der Natur, vornehmlich im Wald für ihre Konstwerke inspiriert.

  4. Jacques Zeyen /

    “Man braucht nicht gläubig zu sein, um von der schieren Schönheit und der architektonischen Kühnheit dieser Tempel überwältigt zu sein.” Richtig.
    Auch als Atheist kann man diese Wunderwerke gerne bestaunen.Es geht um Architektur und Statik. Man hat natürlich im Hinterkopf unter welchen Strapazen und mit wievielen Menschenopfern,aber auch finanziellen Mitteln diese Gebäude errichtet wurden. Religionen und Kulte sind mächtige Triebfedern,jedenfalls für die kirchlichen und weltlichen Herrscher dieser Tage. Das zieht sich durch die ganze Menschheitsgeschichte. Von den Pyramiden bis zum Kölner Dom oder eben Notre Dame.Burgen,Schlösser oder Kirchen,es sind beeindruckende Gebäude und Zeugen menschlicher Handwerkskunst. Das kann nur der Mensch.

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