Luxemburg setzt auf ICT (Informations- und Kommunikationstechnik). Das Land baut Datenzentren und will Google anziehen. Das Großherzogtum sieht sich gerne als Vorreiter im Bereich Digitalisierung.
Jedoch zeigen die neuesten Zahlen von Eurostat, dass es in Luxemburg einen klaren Mangel an ICT-Fachkräften gibt. Dieser ist noch deutlich höher als beispielsweise beim Nachbarn Deutschland. Gleichzeitig zeigen die Zahlen von Eurostat, dass der Anteil von IT-Fachleuten unter 35 Jahren in Luxemburg noch kleiner als in den meisten anderen europäischen Ländern ist. Hierzulande sind nur 33,4 Prozent aller ICT-Fachleute jünger als 35. Europaweit sind es mehr als 36 Prozent.
Nachtrag: Fachkräftemangel wird in Deutschland diagnostiziert wenn 1 Stelle weniger als 3 potentielle Kandidaten(Arbeitsamt) bzw. 5 ( Verband Deutscher Ing) gegenüberstehen. Wie definiert Eurostat den Mangel?
Die technischen Lyzeen versuchen mit viel Aufwand junge Leute für diese Fachbereiche zu interessieren mit Aktionen wie ORIKA, MAKERSFEST, FIT FIR DEN ARBECHTSMARART, JOURNEE D'ORIENTATION, PORTE OUVERTE oder auch die neue I Section. Leider ist das Interesse an diesen MINT Fächern überschaubar und tief verankert in der allgemeinen Einstellung. Auch unverständlich, dass die Uni Luxemburg sich beharrlich weigert, aus welchem Grund auch immer, genaue Auskunft zu geben über die Studentenzahlen in den verschiedenen MINT-Fächern.
Dat kann et net sinn. Eis Regierungsvertrieder ginn net midd eis ze erklären, dass eist Land an Zukunft e qualitative Wuesstum brauch, wat ëmmer een dorënner versteet. Wa mir iwwerdimensionnéiert Betriber zu Lëtzebuerg an d'Zone verte setzen, dann dach net fir nach méi Grenzgänger hei ze beschäftegen. Da si mer kleng- a mëttelgrouss Betriber léiwer fir déi een dann och Leit lokal fënnt.