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StandpunktWie sich die Armutspandemie stoppen lässt

Standpunkt / Wie sich die Armutspandemie stoppen lässt
 Foto: dpa/Jens Kalaene

Weltweit ist die extreme Armut erstmals seit 20 Jahren im Steigen begriffen. Obwohl einige arme Länder inzwischen Covid-19-Impfstoffe erhalten, dürfte die Pandemie bis Ende 2021 fast 150 Millionen Menschen in schlimmste Armut stürzen und damit die Fortschritte von Jahrzehnten zunichtemachen.

Doch hat die Welt eine enorme Chance, zur Verhinderung einer solchen Entwicklung beizutragen, und zwar nicht nur durch großzügigere Hilfen und die Verteilung von Impfstoffen. Die einkommensschwachen Länder brauchen darüber hinaus Unterstützung bei der Anpassung und Skalierung belastbarerer Programme zur sozialen Absicherung und zum Schutz der Existenzgrundlagen. Derartige Initiativen schaffen Resilienz und versetzen die Menschen so in die Lage, künftige Wirtschaftskrisen zu bewältigen. Und Kollaborationen zwischen rührigen gemeinnützigen Organisationen und Wissenschaftlern können dabei den Weg weisen.

Sorgfältige, qualitativ hochwertige Forschung zur Bewertung der Effizienz konkreter sozialpolitischer Strategien und Programme in unterschiedlichen Zusammenhängen hat in den vergangenen beiden Jahrzehnten deutlich zugenommen. Ein besonders stringenter Ansatz, der als „randomisierte Evaluation“ bezeichnet wird, nutzt eine Methodologie ähnlich derjenigen medizinischer Studien, um die praktischen Auswirkungen vielversprechender Innovationen zu bewerten.

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Blücher
14. April 2021 - 16.34

@en ale Sozialist: Stellt sich die Frage, ob angesichts der Verteuerung die Rente noch lange stimmt, die ersten Rentner sich der Beschäftigung der Pfandflaschen sammeln hingeben . Übrigens keine Utopie, vor etwa einem Monat konnte ich solch eine Gegebenheit einer mir bekannten Rentnerin sehen. Nicht jeder in Luxemburg bezieht hohe Renten, die die hohe Renten beziehen glauben noch immer Luxemburg das Luxus Paradies sei. Deren Renten klein, mittelmäßig sind , das Geld nicht oder in der Zukunft reicht sind selber schuld, haben nicht gearbeitet, nicht gespart , leben über ihre Verhältnisse.So könnte man die Denkweise des verwöhnten vom Boden abgehobenen Luxemburger wohl umreißen.

en ale Sozialist
14. April 2021 - 12.59

@Blücher. Wir klagen auf höchstem Niveau. Hauptsache die Rente stimmt!

Blücher
14. April 2021 - 11.12

@Joseph: E- Fahrräder , E-Autos zu subventionieren ist Wahlpolitik und Unfug. Eine der bürgerfeindlichen ,politischen Entscheidungen im letzten Jahr war die Einführung einer CO2 Steuer. Die Grünen Steuern treiben viele Bürger in die Armut, denn Lebenshaltungskosten, Wasser-,Strom-,Abfall-,Umwelttaxen nicht alleine der Bürger bezahlt, sondern auch Warenproduzenten, Geschäfte wälzen diese Kosten auf die Bürger ab.Die letzten Jahre haben sich die Preise verdoppelt, verdreifacht was gleich jener Situation der großen Rezession vor dem Zweiten Weltkrieg gleichkommt.Gehälter,Renter wurden der Teuerung dementsprechend nicht angepasst, der Index von dieser Regierung manipuliert und der Bürger noch immer die Politik „ wir leben in Luxus“ verkauft wird. Luxus ist genügend, erschwinglicher Wohnraum verfügbar ist,jeder Bürger am Ende des Monats etwas übrig hat zu sparen, ohne der auf Pump gepredigten Staatsphilosophie , etwas gönnen kann.

Gerechtegkeet
14. April 2021 - 9.28

Do get et vill ze maachen, Déi Persoun déi mengt Se wär keng ouni Louis Vuitons oder Hermès Posch, keeft se och 100 euros méi deier. Et gin vill esou Beischpiller. Dén déksten Auto fier am Stau ze stoen, e Schef fier am Haafen ze leien a bewonnert gin. Mat dénen Millionnairen an Milliardairen déi mier hun därft et kén Armen dé schafft méi ginn.

Joseph
13. April 2021 - 15.52

Fast jeder Fünfte gilt in Luxemburg als von Armut bedroht. Laut aktuellen Statistiken riskieren zurzeit 18,3 Prozent der Luxemburger Bevölkerung in die Armut abzurutschen, was rund 106.000 Menschen entspricht. Die Sozialämter verteilten 2019 exakt 4.007 Euro an Beihilfen für effizientere Kühlschränke oder Trockner an Menschen in Energiearmut. Für einen einziges Elektro-Auto schenkt der Staat dem wohlhabenden Bürger/Wähler aber das Doppelte: 8.000 Euro. Diese Art von Fördergeldpolitik finde ich arrogant.