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StandpunktWarum der Klimagipfel zum Scheitern verurteilt ist

Standpunkt / Warum der Klimagipfel zum Scheitern verurteilt ist
Abgeordnete bei der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow  Foto: AFP

Vielleicht steht am Ende der UN-Klimakonferenz COP26, die gerade in Glasgow stattfindet, ein großes internationales Übereinkommen. Aber ganz gleich, welche taktischen Erfolge beim Klimagipfel auch erreicht werden mögen, markieren die Ergebnisse sehr wahrscheinlich trotzdem eine strategische Niederlage für die Menschheit – zumindest im Vergleich zu den Hoffnungen der Klimaaktivisten.

Die Welt verpasst ein Ziel nach dem anderen. Das kann eigentlich niemanden überraschen: Zwar haben sich immer mehr Länder eine Frist für die Klimaneutralität gesetzt, aber nur sehr wenige können glaubhaft erklären, wie sie das schaffen wollen. Und selbst wenn es gelänge, wäre es nicht genug, um das wichtigste Ziel des Pariser Klimaschutzübereinkommens von 2015 zu erreichen: die globale Erwärmung auf 1,5 Grad gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen.

Tatsächlich warnt der Weltklimarat in seinem jüngsten Bericht, dass der Planet die 1,5-Grad-Grenze vermutlich schon Anfang der 2030er-Jahre erreichen wird. Solange das multilaterale Engagement nicht von Solidarität, Recht und Wissenschaft, sondern von Nationalismus, Machtpolitik und Emotionen geprägt ist, werden unserer Zukunftsaussichten immer düsterer.

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Baerchen
5. November 2021 - 9.44

Muppetshow OnTour Awer net Klima Neutral ????? Jet asw Leit fir Domm verlaafen

Wieder Mann
5. November 2021 - 9.04

In Scharen ist die Politprominenz , Upper Class aus Funk, Fernsehen ,Wissenschaft und Klimaaktivisten mit einer Armada an Flugzeugen angereist, dem Bürger weiszumachen sie nicht mit Auto, Flugzeug reisen sollen, sie auf das Fahrrad umsteigen sollen. So schön können Vorbildfunktionen sein, ob nun in Punkto Fortbewegungsmittel oder sei es auch nur der immer geforderten Barrierenfreiheit für mit einem Handikap belegte Bürger , wie in Glasgow die israelische Umweltministerin keinen Zugang hatte.