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RadsportRausgekehrt: Ein Tag im Besenwagen der 72. Tageblatt Flèche du Sud

Radsport / Rausgekehrt: Ein Tag im Besenwagen der 72. Tageblatt Flèche du Sud
Henri Timmermans (links) und Yannick Comes befinden sich bei der Tageblatt Fleche du Sud in der „Voiture-balai“ Foto: Jean-Jacques Patricola

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die „Voiture-balai“ der unbeliebteste Wagen im Rennen bei der Tageblatt Flèche du Sud. Wenn die Radsportler das Zeitlimit überschritten haben, werden sie vom Besenwagen aus dem Rennen genommen. Das Tageblatt hat die 2. Etappe in der „Voiture-balai“ verbracht. 

Eigentlich ist es ein ganz normaler Bus. Neun Plätze, rote Sitze und wenn man hineingeht, hat man ein wenig das Gefühl, auf Klassenfahrt zu gehen. Ein ganz anderes Gefühl haben die Radsportler, die diesen Wagen sehen. Im Peloton ist er gefürchtet – denn wenn die Fahrer das Zeitlimit überschreiten und zu langsam werden, werden sie aus dem Rennen genommen – und mit der „Voiture-balai“ ins Ziel gebracht. 

Henri Timmermans ist dafür zuständig, dass mit dem Besenwagen alles glattläuft. Er ist seit 1989 Mitglied in der FSCL, fungiert seitdem als Kommissar für Rennen im Sommer wie auch im Winter. Im Besenwagen habe er gleich in zwei Weisen eine hohe Verantwortung: „Wenn wir durchfahren, dann wissen alle, dass das Rennen vorbei ist“, sagt Timmermans. „Wir haben noch ein Sicherheitsauto hinter uns – aber wenn wir durch sind, können alle Kreuzungen wieder geöffnet werden.“

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