Sa., 4. Juli 2020

Premium /  


  1. Wester Gust /

    Wer in der Gemeinde Dippach von ländlichem Charakter redet, übersieht sicherlich die vielen abgerissenen Einfamilienhäuser, wo Residenzen an deren Stelle kommen. Wenn Bänke die Attraktivität steigern sollen, denke ich an die vielen bereits vorhandenen Bänke, die hier dringend nach Farbe schreien. Auch der Unterhalt der vielen bereits bestehenden Verschönerungen ist nicht gewährleistet. Es wird also aus wahlpolitischen Beweggründen munter geplant, und es in der Presse propagiert. Die kommende Generation wird wahrscheinlich Mühe haben, die heutigen populistischen Planungen zu unterhalten und erhalten. Aber unsere derzeitigen Politiker sehen nur bis zu den nächsten Wahlen, und den heutigen Neubürgern fehlt die Weitsicht. Qui vivra verra. Was wurde ich vor 40 Jahren verspottet, als ich voraussagte dass die Kläranlage nicht richtig funktionieren könnte, und als Atheist die Baufälligkeit des Sprinkinger Kirchturms prophezeite. Zwei Feststellungen die heute deutlich geworden sind.

  2. Wester Gust /

    Wer sich zu Fuß durch unsere Dörfer bewegt, erkennt gleich dass kein großes Interesse an Parkanlagen oder sonstigen Verschönerungen besteht. Viele Vorgärten wo einst Blumen standen wurde der Boden mit Plastik versieget und Kieselsteinen darüber. Es bestand also nicht die geringste Notwendigkeit in der Gemeinde Dippach einen größeren Park zu haben. Dann das Argument vom sicheren Schulweg, wo doch ein Bus die Kinder abholt, und die Sprösslingen der gehobenen Kaste werden mit dem Privatauto vorgefahren.

Kommentieren Sie den Artikel

Meistgelesen