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Astronauten-Duo ausgestiegen

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Zum ersten Mal seit 14 Jahren sind zwei Astronauten an Heiligabend zu einem Einsatz an der Internationalen Raumstation ISS ins Weltall ausgestiegen.

Die US-Amerikaner Mike Hopkins und Rick Mastracchio sollten den Austausch einer kühlschrankgroßen Kühlpumpe beenden, teilte das Flugleitzentrum bei Moskau mit. Für den Einsatz waren sechseinhalb Stunden geplant. Sollten die bereits am Samstag begonnenen Arbeiten nicht beendet werden, wird am 26. Dezember ein neuer Ausstieg nötig.

Es sei erst der zweite Außeneinsatz an Heiligabend in der Geschichte, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Zuletzt hatten US-Astronauten vor genau 14 Jahren im Weltall gearbeitet, der Einsatz dauerte damals acht Stunden und acht Minuten.

Probleme mit dem Weltraumanzug

Der Einsatz war zunächst für Montag angesetzt. Doch nach den Arbeiten am Samstag gab es bei der Rückkehr in die ISS Probleme mit Mastracchios Weltraumanzug. Ein neuer Anzug musste ihm angepasst werden. Diesmal sollte er mit Hopkins die neue Pumpe anschließen. Dazu sind fünf elektrische Verbindungen und vier Flüssigkeitsleitungen zu legen, um die volle Kühlleistung wiederherzustellen.

Die neue Pumpe sorgt zusammen mit einer weiteren über einen Ammoniakkreislauf an der ISS-Außenseite dafür, dass die Ausrüstung der Raumstation kühl bleibt. Am 11. Dezember (US-Zeit) war sie plötzlich ausgefallen, vermutlich wegen eines schadhaften Ventils. Danach musste der Energieverbrauch im russischen Teil der Station deutlich heruntergefahren werden, um das US-Modul mitzuversorgen. Im japanischen und im europäischen Teil der ISS wurde die Hälfte der Systeme ausgeschaltet.