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Rote Zahlen bei Le Monde

Rote Zahlen bei Le  Monde

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Nach zwei Jahren mit Gewinn beendet der französische Zeitungskonzern Le Monde das Jahr 2013 mit Verlust. Die Auflage sank um 2,6 Prozent.

Die französische Verlagsgruppe Le Monde wird das zu Ende gehende Jahr 2013 mit einem Verlust in bisher nicht bekannter Höhe beenden, teilte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Louis Dreyfus, mit. Die Gruppe, die die Tageszeitung Le Monde, die Fernsehzeitschrift Telerama und die Publikation Courrier International herausgibt, konnte laut Dreyfus nur mit der Fernsehzeitschrift ein positives operatives Ergebnis von sieben Millionen Euro erwirtschaften.

Als Grund für den Verlust gibt das Unternehmen einerseits einen Einbruch bei den Anzeigeneinnahmen ein, anndererseits einen Einbruch bei der Auflage. Le Monde alleine verlor 2,5 Prozent der Auflage und verkaufte im Monat Oktober noch 276.000 Exemplare. Positiv entwickelt sich der Verkauf der Internet Abonnements. Ihre Zahl stieg auf 125.000 an. Die Einnahmen der Gruppe werden noch zu 86 Prozent von Papier Editionen bestimmt.

Morgenzeitung oder doch lieber Abendzeitung?

Seit über einem Jahr denkt die Führung von Le Monde darüber nach, die Erscheinungsweise vom Abend auf den Morgen umzustellen. Er sei sich aber nicht sicher, ob das wirklich etwas bringe, sagte Dreyfus. Einer Verbindung mit der linken Zeitschrift Le Nouvel Observateur erteilte Dreyfus eine Absage.

Sorge bereitet der französischen Verlagsgruppe die Situation ihrer Druckereien. Ein Verlust von 2,5 bis drei Millionen Euro belastet die Gruppe. Schon vor drei Jahren gab es eine Rückstellung von 35 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter ist von 243 auf 86 abgebaut worden