In einem LW-Interview hatte der ehemalige Hammerwerfer Charly De Ridder zum Thema Doping kürzlich gesagt, er habe mehrfach angebotene Dopingmittel abgelehnt. Auch gab er an, dass 90 Prozent der Hammerwerfer, die über 75 Meter werfen, nicht «sauber» seien. Schwere Vorwürfe erhebt er gegen die Luxemburger Leichtathletik. Zu seiner Zeit habe es auch hier Doping gegeben. Namen wollte er jedoch nicht nennen.
Nach diesem Interview meldete sich ein weiterer früherer Werfer, Gast Mainz, bei RTL zu Wort. Ohne den Namen direkt zu nennen, beschuldigte er die aktuelle Wurf-Nationaltrainerin Sonia Ilieva, ihm zu seiner aktiven Zeit Doping-Mittel angeboten zu haben. Er könne manchmal etwas kriegen, solle nicht nachfragen was, und könne dann 10 bis 15 Prozent weiter werfen, soll die Trainerin gesagt haben. Der nationale Verband FLA hat sich noch nicht zum Vorwurf geäußert. Er will zuerst mit der Betroffenen reden.
In einer kurzen Stellungnahme distanziert sich die bulgarische Trainerin jedoch von den Aussagen des Sportlers. Die Anschuldigung sei schlichtweg falsch. Deshalb habe sie eine Verleumdungsklage gegen Gast Mainz eingereicht.
Zu Demaart
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