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Prolog 61. Flèche du Sud: Jempy Drucker in Führung

Prolog 61. Flèche du Sud: Jempy Drucker in Führung

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Die Flèche du Sud 2010 hätte aus Differdinger (und Luxemburger Sicht) kaum besser anfangen können. Alle drei Podiumsplätze und das innerhalb einer guten Sekunde Zeitunterschied konnte die Mannschaft von Manager Gabriel Gatti nach den 4,5 Kilometern Einzelzeitfahren in Schifflingen belegen.

Den Auftakt machte Stefan Cohnen (Niederlande), der in 5:35,26 Minuten die erste Bestzeit hinlegte. Die sollte Bestand haben bis kurz nach 18.30 Uhr, als Christian Poos ganze 82 Hundertstel schneller war als sein Teamkollege.

„Ich habe mich auf dem Rad gar nicht mal so gut gefühlt“, so ein zufriedener Christian Poos im Ziel, wo er bereits ahnte, wer ihn noch überholen könnte: „Unser Joker Jempy Drucker ist noch gar nicht gefahren.“ De

r war dann um 19.44 Uhr daran und jagte ganze 0,1 Sekeunden schneller als Poos über die 4,5 Kilometer: „Das ist ja eigentlich gar kein richtiges Zeitfahren, eher ein Sprint über viereinhalb Kilometer“, so der spurtstarke Cross-Spezialist im Ziel.

Drei Differdinger Fahrer – Drucker, Poos, Cohnen – als Top drei. Das fand Drucker einfach nur „genial, egal wer gewonnen hat“. Für den Rest des Rennens ist das eine Ausgangsposition, von der Teamchef Gabriel Gatti („ich weiß nicht, ob es das schon mal gegeben hat“) allenfalls zu träumen gewagt hatte.

Hinter den Differdingern, die mit dem Litauer Vytautas Kaupas noch einen vierten Fahrer in den Top 10 platziert haben, folgt auf Rang vier der Ex-Saxo-Bank-Profi Lasse Bochmann (DK/Glud & Marstrands) mit zwei Sekunden Rückstand. Das niederländische Team Jo Piels konnte ebenfalls vier Fahrer in den Top Ten platzieren.

Die besten Karten haben nach dem Prolog die Differdingener um Drucker, Poos und Cohnen. „Wir sind jetzt schwer berechenbar“, so Drucker, der seit langen wieder der erste Luxemburger ist, der das Leadertrikot der Flèche du Sud tragen darf. Ob er weiß, wer der Letzte war? „Andy Schleck. Aber der hat das Trikot bis nach Esch getragen“, lacht Drucker, „und da sind wir noch lange nicht.“ Die ersten 4,5 Kilometer hätte man aber schon mal mit Bravour gemeistert.

khe