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Letzter Kraftakt

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Vor der Winterpause steht der Landespokal innerhalb einer Woche zum zweiten Mal im Fokus. Zwölf Erstligisten sowie je zwei EP-Vertreter und Erstdivisionäre ermitteln am Wochenende die acht Viertelfinalteilnehmer.

Die Auslosung bescherte den Underdogs Heimrecht. Überraschungen sind keineswegs auszuschließen.

Mit dem Südderby Jeunesse gegen Käerjeng bietet sich der UNK die Gelegenheit, Revanche für die letztjährige 0:2-Niederlage im Halbfinale zu nehmen. Doch die Käerjenger hatten in der Vergangenheit nur selten etwas auf der „Grenz“ zu bestellen. In den letzten fünf Jahren gingen sie – außer einem 0:0 in der Saison 2011/12 – jeweils leer aus und trafen dabei nur ein einziges Mal ins Schwarze.

„Ich hätte ja lieber erst im Finale gegen die Jeunesse gespielt“, scherzte Präsident Emile Muller. „Aber im Ernst, unsere Negativserie auf der ‚Grenz‘ möchten wir morgen endlich beenden, und ich bin recht optimistisch. Mit dem bisherigen Saisonverlauf und dem Verjüngungsprozess sind wir zufrieden.“ Ob sein langjähriger Traum, mit dem Gewinn des Landespokals als Vorsitzender der UNK abzutreten, bereits diese Saison in Erfüllung geht, ist allerdings ungewiss. Zum Saisonauftakt trennten sich beide Teams in Käerjeng übrigens mit einer Nullnummer.

Hausherren sind sich der Außenseiterrolle bewusst

Im Nachbarduell Rümelingen gegen F91 sind sich die Hausherren ihrer Außenseiterrolle vollauf bewusst. Denn seit 2003/04 zog die USR in sämtlichen sechs Punktspielen zu Hause gegen die Düdelinger jeweils den Kürzeren und erzielte dabei nicht das geringste Tor. Bei lediglich neun Treffern jagte die Allieri-Truppe ihren Gegnern in offensiver Hinsicht bislang ohnehin keinen Schrecken ein, doch das USR-Prunkstück ist die Abwehr, die erst 13 Gegentreffer zuließ. Die Düdelinger wissen ihrerseits, dass das 7:0 beim Drittdivisionär Schouweiler kein Gradmesser war.

Die Wiltzer befinden sich seit Wochen auf einem bemerkenswerten Höhenflug. Das Duo Cossalter/Osmanovic sorgt von Woche zu Woche für Furore. Nichtsdestotrotz herrscht eine gewisse Zuversicht im Progrès-Lager, denn in der Punkterunde glückte den Gelb-Schwarzen immerhin ein 1:0 Erfolg in Wiltz.

Canach zitterte sich in Bissen förmlich ins Achtelfinale. Doch seit Patrick Maurer das Zepter wieder übernommen hat, zeigt Canach eine ansteigende Tendenz. Vorjahresfinalist Déifferdeng 03 startet dennoch mit den besseren Karten und peilt entschlossen die sechste Viertelfinalteilnahme in Folge an. Die Truppe von Coach „MLF“ möchte weiterhin auf zwei Hochzeiten tanzen.

Etzella muss sich steigern

Etzella wusste am vergangenen Wochenende bei CeBra in keiner Phase zu überzeugen und muss sich in Rodange gewaltig steigern, um diese Runde heil zu überstehen. Fakt ist, dass der Ausfall von Goalgetter David Turpel erwartungsgemäß ziemlich schwer wiegt. Rodange zeigte sich seit Saisonauftakt recht launisch, verfügt aber über reichlich spielerisches Potenzial und ist durchaus imstande, die Etzella aufs Glatteis zu führen.

Nicht erst seit dem Torfestival gegen Hesperingen geht es in Strassen unter Patrick Grettnich wieder aufwärts. Aber auch der RM Hamm Benfica schaffte nach dem peinlichen Trainerrummel die Wende und hat den Einzug ins Viertelfinale auf dem Wunschzettel. Letztmals glückte dies in der Spielzeit 2008/09, als gegen Differdingen Endstation war.

Steinfort freut sich über das Heimrecht

Steinforts Übungsleiter Olivier Ciancanelli freut sich besonders über das Heimrecht gegen den RFCUL. „Naja, die Hauptstädter verfügen freilich über keine schlechte Mannschaft, doch wir hätten durchaus einen stärkeren Gegner erwischen können. Bei uns herrscht keinerlei Druck und wir werden dem RFCUL keinesfalls ins offene Messer laufen, sondern lauern auf unsere Chance. Schließlich ist im Pokal alles möglich.“ Völlig richtig, zudem die rote Laterne aus der BGL Ligue ja auch ganz andere Sorgen plagen.

Beggen, der andere Erstdivisionär (siehe unten stehenden Text), wird seinerseits nichts unversucht lassen, um nach der Fola auch den CSG aufs Kreuz zu legen.

Das Programm finden Sie hier.