Insgesamt 2.400 Euro wurden an sechs Gewinner ausgeschüttet. Organsiert wird das Spiel vom Tageblatt zusammen mit Clausel. Nach einer kurzen Begrüßungsrede vom Vertreter der Marketing-Abteilung der Editpress-Gruppe John Kelsen und nach Erläuterungen übers Tippspiel vom Basketball-Experten des Tageblatt, Paul Wagner, ergriff Serge Libens, Direktor der „Lëtzeburger Stadtbrauerei“, die das Clausel-Bier herstellt, das Wort und meinte lachend: „Et huet bëlleg opgehalen, mee et fänkt deier un.“ Die Ursache hierfür: Der letzte Jackpot der Saison 2009/10 wurde nicht geknackt. So lagen in der ersten Runde der Saison 2010/11 gleich 600 Euro im Jackpot. Diese säckelte als erste Gewinnerin Isabelle Hartert aus Schifflingen ein.
Hargrove für Abercrombie
Was das Tageblatt in seiner Ausgabe vom vergangenen Montag bereits als fast beschlossene Sache ankündigte, ist seit gestern amtlich. Der bei Saisonbeginn für den Ausländerposten vom deutschen Pro-B-Team Hertener Löwen angeheuerte 2,00 Meter große 25-jährige Amerikaner Cory Abercrombie hat bei Sparta Bartringen ausgedient und wurde mit sofortiger Wirkung beurlaubt.
Er konnte trotz einigen zu Beginn anständigen, aber danach unzureichenden Darbietungen den Erwartungen nicht mehr gerecht werden.
In den bisher acht Spielen der Rückrunde stehen sechs Niederlagen zu Buche. Es bestand somit Handlungsbedarf. Die Chancen auf einen möglichen Titelgewinn bleiben nach Halbierung der Tabellenpunkte aus der Qualifikationsphase intakt. Der deutsche Trainer Olaf Stolz wurde in seiner Funktion bestätigt.
Ein neuer Spieler soll wieder Schwung ins Bartringer Getriebe bringen und die Truppe im spielerischen Konzept in geordnetere Bahnen lenken. Hierfür wurde ein eventuell als „guard“ eingestufter und eher vielseitig verwendbarer amerikanischer Spieler verpflichtet.
Dabei handelt es sich um den 23-jährigen 1,97 m großen Lucas Jeremy Hargrove. Dieser stammt von der Auburn University (NCAA), wo er 2009/10 sein „Senior year“ absolvierte. Sein erster Auslandsstart war in Ungarn beim Verein Kaposvari KK, wo er im Oktober engagiert wurde, aber nach einem Monat wieder aus dem Job ausstieg. Der Sparta-Neuzugang wird heute in Luxemburg eintreffen. Wenn alles hinhaut mit dem Papierkram, wird er am Samstag im Meisterschaftsspiel in Contern seinen Einstand feiern.P.W.
Über 200 Euro freuten sich Nadine Splittgerber aus Differdingen, Fernand Reiser aus Esch sowie Fernande Petré aus Frisingen. Letztere erklärte, dass sie jedes Mal für die gesamte Familie Tippscheine ausfülle. „Wir sind oft nah dran. Vergangenes Wochenende beispielsweise lief alles gut bis Sonntag, doch die Verlängerung in Ettelbrück brach uns das Genick. Es ist eine spannende Angelegenheit; bis zum letzten Spiel am Sonntag zittert man, ob man überhaupt noch im Rennen ist, und wenn ja, muss man sich bis Mittwoch gedulden, bis man weiß, ob man gewonnen hat.“
3×600 Euro
Drei Sieger sahnten sogar 600 Euro ab, und zwar: Isabelle Hartert aus Schifflingen, Claudine Graf aus Düdelingen und Robert Nesen aus Ettelbrück. Der Letztgenannte ist Woche für Woche nah am Geschehen dran: Er ist Pförtner in der Ettelbrücker Sporthalle. „Ich sehe nach und nach alle Mannschaften, somit kann ich sie dann besser einschätzen“, erklärte Robert Nesen, der versicherte, dass er stets die Etzella-Damen und die Etzella-Herren als Gewinner tippt, und fügte hinzu: „Ich spiele jede Woche. Es ist leicht verdientes Geld. ‚Et brauch een net dofir ze schaffen an et kritt een d’Genéck net wéi!“ Wie viele andere füllt er stets Tippscheine für die ganze Familie aus. Das hat nur einen Nachteil: „Jetzt muss ich fünf Leute zum Essen einladen. Die Hälfte meines Gewinns ist schon wieder weg“, erzählte er lachend.
Nach der Preisübergabe fachsimpelten die Gewinner, die als Zugabe ein 5-Liter-Fass Clausel-Bier erhielten, zusammen mit ihren Begleitern mit einem Glas Clausel-Bier, ob Gezwickerten oder Pils, in der Hand über dieses und jenes, um einen geselligen Abend in sympathischer Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Zu Demaart
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