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Am Samstag gingen die ersten Gerüchte in der Baldface Lodge herum: Am Montag oder Dienstag soll der Event stattfinden.

Am Abend dann die Überraschung : Event-Manager Liam Griffin kündigte an, der Red Bull Ultra Natural 2013 solle am Sonntag ausgetragen werden, mit einer Option auf den Montag. Die Stimmung im Essenssaal stieg beträchtlich.

Organisator und Teilnehmer Travis Rice übernahm ebenfalls das Wort vor versammelter Mannschaft : «Ride hard, ride smart». Will heißen, fahre agressiv, fahre intelligent.
Der Startschusss war für 7.00 Uhr programmiert, mit insgesmat vier Snow-Cats, Pistenbullys mit einer Passagier-Kabine auf das Heck montiert.
Lodge-Chef Jeff Pensiero machte jedem klar, dass an diesem Abend keine Party ansteht : die Bar wird um 22.00 Uhr geschlossen. Und jeder hielt sich artig daran…

Nachdem das Video aus dem Vorjahr gezeigt wurde, verabschiedeten sich dann alle, letzte Vorbereitungen treffen, ob Rucksack packen, Board wachsen, etc… Nicolas Müller nahm sich vor «eine schöne Line unters Kopfkissen zu legen.» Kurz vor Mitternacht war es in der Baldface Lodge dann ruhig.

Erste Anzeichen zum Aufbruch machte gegen 5.30 Uhr das Geräusch der Schneemobile. Doch ein Blick aus dem Fenster verhieß nichts Gutes : bedeckt und Schneefall. Dennoch : aufstehen und frühstücken.

Eine Entscheidung ob das Event stattfindet wird auf 7.30 verlegt. Dann plötzlich wird es hektisch, Aufbruchstimmung. Im Snow-Cat Nummer 4, (auf dem Ausdruck wer wo mitfährt steht nicht mein Name sondern «guy with crutches» (siehe Foto), geht es zuerst zum Startbereich, wo einige Fotografen und Filmer abgeladen werden. Gelegenheit einen Blick auf die Strecke zu werfen. Und die ist ungaublich steil…

Weiter geht es zum Ziel durch eine wunderschöne, verschneite Landschaft, wo der blaue Himmel sich durchkämpft. Dort angekommen, installiere ich micht nach kurzen Problemen mit meinem Knie auf einem Stuhl und bewundere. Der Kurs sieht von unten einfach gigantisch aus, der gebotene Sport auch. Mit der Steilheit der Strecke im Gewissen habe ich noch mehr Respekt für die Fahrer als sowieso schon.

Die Europäer dominieren. Die «gute Line unterm Kopfkissen» von Nicolas Müller hat fast perfekt geholfen : der Schweizer wird Zweiter, hinter dem Österreicher Gigi Rüf. Dritter wird der US-Amerikaner Bryan Fox.

Rückkehr in die Lodge. Knie gelitten, aber mit einem großen Smile auf dem Gesicht wegen dem Erlebten.

D’Rees geet geschwë virun.