Als Erste der knapp 800 Athleten in die Arena müssen die Tennis-Spieler auf den Anlagen der Schéiss im Kräizgrënnchen und die Schwimmer in der Coque, gefolgt von den Trap- Schützen in Differdingen und den Tischtennis-Spielern, ebenfalls in der Coque.
Erste Medaillen
Die ersten Medaillen werden allerdings im „Tramsschapp“ auf Limpertsberg vergeben. Dies ab 12.00 Uhr im Judo, da in den Kategorien Damen -52 kg, -57 kg und -63 kg sowie Herren -66 kg und -100 kg nicht genügend Kämpfer für ein K.o.-Runden-Turnier anwesend sind und diese Kategorien in Gruppenkämpfen nach dem Modus „jeder gegen jeden“ ausgefochten werden. Aus Luxemburger Sicht in Frage kommen hier „Gold-Marie“ Muller trotz Schulter-Rekonvaleszenz, Svenja Hunnewald, Taylor King und Georges Simon.
Am Abend nachziehen können Bilgee Bayanaa, Denis Leider und Luc Muller, während Lynn Mossong mit ihrer einzigen Gegnerin Buchel (LIE) ein „best of three“ kämpft.
Die nächsten Medaillen kommen dann aus der Belair-Sporthalle, vom Sechskampf der Kunstturner.
„Mission Gold“
Im frühen Nachmittag legen Schwimmer und Leichtathleten mit ihren ersten Entscheidungen los, und ab 17.00 Uhr dürfen auch die sicher wieder zahlreichen rot-weiß-blauen Radsport-Fans in Cessingen mitfiebern. Radsport und JPEE, das passte bisher stets hervorragend aus Luxemburger Sicht. Auch am Dienstag (28.05.13) auf dem 10,7 km langen Zeitfahr-Rundkurs, den Damen ein Mal und Herren zwei Mal umrunden müssen? Nichts sollte dagegen sprechen, auch Christine Majerus trainierte am Montag nach leichter Erkrankung wieder normal. Auch für Luftgewehr-Schützin Carole Calmes gab „Chef de mission“ Heinz Thews am Montag nach deren leichter Verletzung beim Weltcup in München Entwarnung.
Alle anderen Sportarten starten derweil ihre „Mission Gold“, ob kollektiv oder einzeln. Im Tennis steht Ugo Nastasi mit einem Freilos gleich im Achtelfinale, bei den Damen muss dagegen Tiffany Cornelius (gegen Staub/ISL) als Einzige bereits vor dem Achtelfinale ran.
Guten Start hinlegen
Den ersten Wettkampftag resümierte Heinz Thews von den Luxemburger Ambitionen her wie folgt: „Es ist ein Voll-Wettkampftag mit allen Disziplinen. Ich hoffe, wir bleiben in Schlagweite der anderen Nationen.“ Wie Thews ebenfalls bereits im Vorfeld feststellte: Mit dem Luxemburger Goldrekord von 30 in Liechtenstein 2011 liegt die Latte hoch.
An den „Roude Léiwen“ liegt es nun, einen guten Start hinzulegen und damit auch das Publikum nach der stimmungsvollen Eröffnungsfeier am Montag als „zwölften Mann“ auf ihre Seite zu ziehen.
Zu Demaart
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