Wenn der Pariser Club, der derzeit die französische Meisterschaft anführt, am 24. Mai Nachfolger des amtierenden Champion League Gewinners Bayern München werden sollte, dann schütten die Kataris das Füllhorn über die Spieler aus, meldet die französische Sportzeitung l´Equipe. Die Prämie ist zwischen Zlatan Ibrahimovic und dem Präsidenten des Clubs, Nasser al-Khelaifi, ausgehandelt worden.
Der Club hatte sich im vergangenen Jahr bereits großzügig gezeigt. Da zahlte Paris St. Germain für das Erreichen des Viertelfinales, in dem sie gegen Barcelona ausschieden, 240.000 Euro pro Spieler. Für das Erringen der französischen Meisterschaft öffnete Quatar Sports Investments noch einmal die Geldbörse. Es gab 450.000 Euro pro Spieler, die so im vergangenen Jahr insgesamt einen Bonus von 690.000 Euro kassierten.
«Peanuts» bei der Konkurrenz
Die arabischen Besitzer fluten die PSG-Spieler mit Geld. Real Madrid zum Beispiel würde «nur» 500.000 Euro im Falle des Gewinnens der Champions League bezahlen, stellt L´Equipe einen Vergleich an. Der russische Oligarch Roman Abramovich hatte den Spielern seines Clubs – Chelsea – 650.000 Euro nach dem Gewinn der Champions League im Jahre 2012 gezahlt.
Bei diesen Summen spielen die französischen Nationalspieler fast nur um die Ehre bei der Weltmeisterschaft in Brasilien. Wird Frankreich Weltmeister, erhalten die 23 Mitglieder der Auswahl ein «Taschengeld» als Prämie: 200.000 Euro pro Spieler, meldet die Sportzeitung.
(Helmut Wyrwich/Tageblatt.lu)
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