Die Luxemburger Anti-Doping-Agentur (ALAD) hat eine Schlussbilanz erstellt bezüglich der Dopingkontrollen, die sie im Rahmen der Spiele der kleinen Staaten von Europa durchgeführt hat. Insgesamt wurden vom 27. Mai bis 1. Juni 2013 99 Athleten auf Dopingmittel getestet, davon 55 Männer und 44 Frauen. Unter den Getesteten waren Sportler aller teilnehmenden Staaten und aller Disziplinen. 34 von ihnen traten unter luxemburgischer Lizenz an.
Nur bei einem der Geprüften war der Dopingbefund positiv. Beim zypriotischen 100-Meter-Läufer Christos Chatziangelidis konnte Oxilofrin im Urin festgestellt werden, ein Arzneistoff zur Behandlung niedrigen Blutdrucks, der aber auch auf der Liste verbotener Dopingmittel aufgeführt wird. Der Athlet und der Weltleichtathletikverband wurden umgehend über das Resultat informiert.
Bei den restlichen 98 geprüften Teilnehmern konnte kein Dopingmissbrauch festgestellt werden.
Zu Demaart
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