Banken, Handel und Polizei zogen in ganz Europa 331.000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr, das waren 25 Prozent weniger als in der zweiten Jahreshälfte 2015, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte. Gemessen an der steigenden Zahl echter Banknoten im Umlauf – mehr als 18,5 Milliarden in der ersten Jahreshälfte – sei der Anteil der Fälschungen nach wie vor sehr gering.
Am beliebtesten waren bei Kriminellen Zwanziger und Fünfziger, auf sie entfielen rund 80 Prozent aller Blüten. Weltweit richteten Kriminelle im ersten Halbjahr mit gefälschten Euro-Noten einen Schaden von 17,2 Millionen Euro an. Im zweiten Halbjahr waren es noch 19,0 Millionen Euro.
Insgesamt ist es sehr unwahrscheinlich, dass einem Falschgeld untergejubelt wird. Rein rechnerisch entfielen im ersten Halbjahr in Europa 19 falsche Banknoten auf 10 000 Einwohner, in Deutschland waren es sogar nur elf Banknoten je 10 000 Einwohner und Jahr.
Zu Demaart
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