Nach ihren Wünschen für das kommende Jahr gefragt, nannten 56 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage, die am Donnerstag von der Zeitung «Le Parisien» und dem Radiosender France Info veröffentlicht wurde, dass «die Arbeitslosigkeit reduziert» wird. Mit 50 Prozent kam an zweiter Stelle, dass «effizient gegen Terrorismus, Unsicherheit und Kriminalität gekämpft» wird.
Im Vorjahr hatte der Anti-Terror-Kampf nur an vierter Stelle für die Franzosen gestanden, doch rückte die Bedrohung durch den radikalen Islamismus durch die blutigen Pariser Anschläge von Januar und November stärker in den Fokus. Die Franzosen wünschen sich für das neue Jahr auch, dass «Armut und Unsicherheit reduziert» werden (35 Prozent), dass «das Niveau der Steuern und Gebühren gesenkt» (31 Prozent), dass «die Kaufkraft erhöht» (30 Prozent), und dass «die illegale Einwanderung effizient bekämpft» wird (29 Prozent).
Die Stärkung des Umweltschutzes und die Verbesserung des Gesundheitssystems hatten dagegen mit jeweils 16 Prozent nur eine geringe Priorität für die Franzosen. Bei der Frage nach den persönlichen Wünschen nannten in der repräsentativen Umfrage des Instituts Odoxa 44 Prozent «die Erhöhung des Gehalts» und 28 Prozent «mehr Zeit für die Familie» als größten Wunsch. In Liebesfragen scheinen die Franzosen dagegen ganz zufrieden: Nur 16 Prozent nannten als Wunsch, im kommenden Jahr «die Liebe zu finden».
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