Samstag3. Januar 2026

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Wartung könnte ausgelagert werden

Wartung könnte ausgelagert werden

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Wird der Wartungsdienst der Cargolux ausgelagert? Mit diesem Gedanken spielt der Generaldirektor der Cargolux. Auf der Strecke bleiben könnten hunderte Arbeitsplätze.

Der neue Anteilseigner der Frachtfluggesellschaft Cargolux mischt den Betrieb gehörig auf. Der auf Wunsch des katarischen Aktionärs eingesetzte Generaldirektor Richard Forson will massiv den Rotstift ansetzen. Erlöse sollen erhöht und Kosten gesenkt werden. Einen zentralen Punkt im Konzept des CEO stellt die Wartung der Flotte dar, schreibt das Online-Portal airliners.de am Mittwoch. Diese Arbeiten werden bisher auf von der Cargolux getätigt. Forson zufolge sollen diese Tätigkeiten an kostengünstigere externe Anbieter übertragen werden, so airliners.de. Dies hatte Forson in einem rezenten Interview gesagt.

«Es ist eine Tatsache, dass hohe Arbeitskosten die finanzielle Zukunftsfähigkeit des Fluggeschäfts erschwert», so Forson im Gespräch mit cargoforwarder.net. Sein Ziel sei, die Cargolux langfristig abzusichern, und das gehe nicht ohne strukturelle Veränderungen und Anpassungsprozesse, um die Produktivität zu steigern und die Kosten zu reduzieren. Dabei gebe es keine «heiligen Kühe». Da Wartungsarbeiten arbeitsintensiv und teuer sind, würden alle Alternativen betrachtet, inklusive eine mögliche Auslagerung einzelner Bereiche.

Knapp 550 Personen sind mit der Wartung und Reparatur der Cargolux- aber auch der Maschinen anderer Fluggesellschaft beschäftigt. Sollten diese Dienste ausgelagert werden, stünde der Gesellschaft in Luxemburg ein soziales Blutbad bevor.

Und der Monster-Hangar auf Findel?

Für Millionen Euro sei ein teurer Wartungshangar auf Findel gebaut worden, erinnert Hubert Hollerich vom OGBL. Soll der dann nur noch zum Reifenwechsel genutzt werden, fragt er. Gefährdet wäre auch die Ausbildung von Wartungstechnikern im Lycée techique Emile Metz in Dommeldingen. Sollte es zu einer Auslagerung der Wartungsarbeiten kommen, dann werde es Zoff geben, droht der Gewerkschafter.

Klarheit wünscht sich die OGBL-Delegation am Donnerstag. Dann trifft sie auf eigenem Wunsch hin die BetriebsfüRichhrung.