Am 23. Februar war die «Bourbon Liberty 251» vor der nigerianischen Küste von Piraten gekapert worden. Während sich der Großteil der Mannschaft in einem speziellen Sicherheitsraum verschanzen konnte, wurden zwei Besatzungsmitglieder, ein Russe und ein Nigerianer, von den Piraten verschleppt. Am Freitagmorgen wurde bekannt, dass sie am Donnerstag freigelassen wurden. Sie befinden sich auf dem Heimweg. Das Schiff fährt unter Luxemburger Flagge.
Ob die zwei Besatzungsmitglieder freigekauft wurden, ist vorerst nicht bekannt. Von den beiden hatte es nach der Kaperung des Schiffs keinerlei Informationen gegeben.
Als der Angriff sich ereignete (Link), war das Versorgungsschiff «Bourbon Liberty 251» im Golf von Guinea vor der Küste Westafrikas im Einsatz. Zehn Besatzungsmitglieder flüchteten bei dem Piratenangriff in die sogenannte «Zitadelle». Dabei handelt es sich um einen besonderen Schutzraum gegen Piraten. Von dort aus kann ein Schiff auch notfalls gesteuert werden. Fünf Nigerianer und fünf Russen konnten sich in den Sicherheitsbereich retten, hieß es im Februar nach der Entführung.
Das Schiff war laut «Maritime News» von sechs bewaffneten Piraten angegriffen worden. Der Angriff geschah rund 50 Kilometer vor der Küste des Niger-Deltas.
Zu Demaart
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