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Steuerflucht im großen Stil?

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Die HSBC Private Bank Genf soll mehrere tausende Franzosen zum Steuerbetrug ermuntert haben. Die Rede ist von vier Milliarden Euro, so "Le Monde" am Dienstag.

Schwerwiegende Vorwürfe haben die Pariser Untersuchungsrichter Renaud Van Ruymbeke und Charlotte Bilger gegen die das Bankhaus HSBC Private Bank Genf erhoben. Ihre Vertreter sollen aktiv französische Bürger dazu überredet haben, Geld ins Ausland zu transferieren, um den französischen Fiskus zu prellen.

Die Rede ist laut «Le Monde» am Dienstag von «illegalem Vorgehen» und von «organisierter Geldwäsche und Steuerbetrug». Laut Ermittlungen habe die Schweizer Bank ihren Kunden Konten von Offshore-Gesellschaften bereitgestellt, um das Steueramt zu betrügen. Sie habe die Kunden beraten, wie sie ihr Geld am besten verstecken könnten.

Laut «Le Monde» geht von rund 3000 französischen Steuerzahlern die Rede. Dank der Bank entgingen dem Staat mehr als 4 Milliarden Euro an Steuergelder.

Im Januar hatte die Bank jeglichen Vorwurf, sie habe Kunden zur Steuerflucht verholfen, zurückgewiesen. Laut «Le Monde» komme man bei HSBC Private Bank woll nicht an gerichtlichen Verfolgungen vorbei.