Dass gespart werden muss, scheint jedem im klar zu sein (84 Prozent). Allerdings soll nicht in der eigenen Brieftasche gespart werden, glaubt man der aktuellen Politmonitor-Umfrage von RTL und Wort. 52 Prozent würden einer Steuererhöhung von bis zu zwei Prozent zustimmen. 70 Prozent der Befragten würden es aber lieber sehen, wenn eine Reichensteuer eingeführt werden würde.
Insgesamt sind laut der Studie allerdings nur ein Drittel mit dem Sparpaket der Regierung zufrieden. Die künftige Streichung der Erziehungs- und der Mutterschaftszulage wird von 67 Prozent der Wähler abgelehnt, heißt es. Der Widerstand betreffe dabei sämtliche Wählerschichten.
Ablehnung
Eine positive Resonanz gibt es beim künftigen einheitlichen Kindergeld. 62 Prozent sind dafür. Eine klare Absage gibt es für die TVA-Erhöhung 2015. 69 Prozent lehnen sie klar ab.
Die Befragten vertreten zudem die Meinung, dass noch mehr beim Staat gespart werden könnte. So schneidet der «Zukunftspak» der Regierung auf wenig Gegenliebe. Nur 36 Prozent sind damit einverstanden.
Zu Demaart
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