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Paris-Attentäter war im Foyer Don Bosco

Paris-Attentäter war im Foyer Don Bosco
(Faussems)

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Der erschossene Attentäter von Paris hat höchstwarscheinlich im Oktober 2013 im Foyer Don Bosco übernachtet.

Mohamed Salah, der am 7. Januar 2016 in Paris daran gehindert wurde ein Polizeirevier zu überfallen und dabei tödlich verletzt wurde, hat sich mit großer Wahrscheinlichkeit bereits am 12. Oktober 2013 in Luxemburg aufgehalten und zwischenzeitlich auch im Foyer Don Bosco übernachtet. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Luxemburg am Freitag mit.

Überprüfungen hätten ergeben, dass am 12. Oktober 2013 eine Person mit dem Namen Mohamed Salah in die Anwesenheitsliste des Foyer Don Bosco eingetragen wurde. Es sei davon auszugehen, dass es sich bei dieser Person, um besagten mutmaßlichen Attentäter handelt, der am 7. Januar 2016 in Paris getötet wurde und der unter anderem als Mohammed (mit zwei „m“) Salah in Erscheinung getreten ist.

Termin bei Einwanderungsbehörde

Die Person, die am 12. Oktober 2013 in die lokal geführte Liste des Foyer Don Bosco eingetragen wurde, habe am 14. Oktober 2013 einen ersten Termin bei der nationalen Einwanderungsbehörde gehabt und einen weiteren am 23.Oktober 2013. Letztgenannter Termin sei jedoch nicht wahrgenommen worden. Im Foyer Don Bosco sei am 17. Oktober 2013 vermerkt, dass Mohamed Salah die Unterkunft verlassen habe, heißt es in der Mitteilung weiter.

Wie bereits bekannt, gab es am 16. Oktober 2013 einen Zwischenfall in Luxemburg-Stadt, wo die Person, die im Januar in Paris getötet wurde mit einem Diebstahlsdelikt in Verbindung gebracht wurde. Diese Person konnte keine gültigen Ausweispapiere vorzeigen und wurde daraufhin einer Identitätsüberprüfung unterzogen, ihre Fingerabrücke, sowie DNA wurde entnommen und gemäß des Prümer Vertrages auch in die grenzüberschreitende Datei eingespeist.

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