Nun ist es anderthalb Jahre her, dass es auf der Bauschuttdeponie in Monnerich zum Erdrutsch kam und die Zugangsstraße zwischen Monnerich und Esch versperrte. «Dass wir nun nach so kurzer Zeit schon die Neugestaltung der CR106 in Angriff nehmen können ist nur der konstruktiven Zusammenarbeit aller Akteure zu verdanken,» erklärte Transportminister François Bausch am Freitag in Monnerich in Anwesenheit der Monnericher Bürgermeisterin Christine Schweich, der Umweltministerin Carole Dieschbourg und dem Innenminister Dan Kersch.
Bereits Anfang Juli wurde in Monnerich an den Planunge für die Verbindungsstraße zwischenMonnerich und Esch/Lallingen gearbeitet (Link).
«Realistische Zielsetzung»
Die Neugestaltung sieht vor eine neue Straße um die Stelle des Erdrutsches herum zu bauen. Ein Sicherheitsabstand von 40 Meter zur Bauschuttdeponie soll eingehalten werden. Die Bauarbeiten gehen voraussichtlich im März 2016 los und sollen in nur einem Jahr abgeschlossen sein. Dies sei eine durchaus realistische Zielsetzung, erklärt Bausch.
«Die Kosten für den Bau der neuen Straße seien noch unklar,» so Bausch, es läge aber bereits ein Kostenvoranschlag vor. Dieser belaufe sich auf 2,4 Millionen Euro. Man rechne mit rund zwei Millionen Euro für den Straßenbau und mit 400.000 Euro für Bohrungen.
Bohrungen
Die Bohrungen dienen der Sicherung der Bauschuttdeponie, damit überschüssiges Wasser aus der Deponie abgeleitet wird und somit ein weiter Erdrutsch verhindert werden kann. Die Kosten für den Bau werden, Bausch zufolge, zunächst vom Staat getragen.
«Wir habe die Lösung der Neugestaltung der Straße gewählt, da es unmöglich ist, die ehemalige CR106 zwischen Esch und Monnerich freizuräumen. Damit würde das Risiko eines erneuten Erdrutsches steigen,» so Bausch. Es sei im Umkreis von 1.000 Kilometer noch nicht zu solch einem Erdrutsch gekommen, so Innenminister Kersch.
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