Am 24. Februar 2011 legt ein scheinbar verwirrter Mann ein Feuer in der Filiale des niederländischen Warenkaufhauses Hema mitten in der Fußgängerzone von Esch. Das «Scholesch-Eck» wird durch die Flammen zerstört, umliegende Anbauten zum Teil beschädigt. Der Branstifter wanderte 2013 für zehn Jahre hinter Gitter.
Im gleichen Jahr hatte der Schöffenrat einen ersten Entwurf für die neue Nutzung des Gebäudes abgelehnt. Es gab Probleme mit der Gestaltung der Fassade des traditionsreichen Gebäudes. Die Rede war von Wohhungen und Geschäften.
Müll
«Wann das Projekt wieder richtig Fahrt aufnehmen kann, ist derzeit schwer zu sagen», erklärte noch im vergangenen Jahr die ehemalige Bürgermeisterin Lydia Mutsch. Ein Jahr ist vergangen, passiert scheint nichts. Noch immer ist von einem Verkauf die Rede.
Am Wochenende löste sich ein Teil der Holzblende vor dem Gebäude entlang der Fußgängerzone. Der Blick dahinter zeigt den weiteren Verfall des «Scholesch-Eck». Es zeigt auch, dass der schmale Streifen zwischen Haus und Fußgängerzone als Mülleimer diente. Inzwischen wurde die Lücke mit einem Metallgitter abgesperrt. Der Müll bleibt aber liegen.
Am Montagnachmittag sahen sich zahlreiche Schaulustige den Schandfleck genauer an. Begeistert ist man nicht. Verärgert gaben sich viele Passanten über die Gemeindeführung. Sie sprachen von «Sauerei» und «Tatenlosigkeit».
Zu Demaart
















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