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Zu teuer: Kein Zurück für Luxemburger Pavillon

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Der Luxemburger Pavillon auf der Weltausstellung in Shanghai kommt nicht nach Luxemburg zurück. Er könnte einer chinesischen Gemeinde geschenkt werden oder ins Stahlwerk landen.

Ja, die Gemeinden Esch/Alzette und Schengen hätten Interesse daran gezeigt, den Luxemburger Pavillon zur Weltausstellung 2010 nach dessen Rückkehr aus Shanghai auf ihrem Stadtgebiet wieder zu errichten. Das erklärt der zuständige Wirtschaftsminister in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des CSV-Abgeordneten Marc Spautz.

Allerdings, so Jeannot Krecké, werde der Pavillon nach Abschluss der Weltausstellung nicht nach Luxemburg zurück gebracht. Das habe der Ministerrat in seiner Sitzung vom vergangenen dritten September so beschlossen. Die Hauptgründe für diesen Entscheid seien sowohl logistischer als auch technischer und finanzieller Natur.

Gleichzeitig habe die Regierung aber Generalkommissar Robert Goebbels damit beauftragt, die Möglichkeiten auszuloten, um den Pavillon gegebenenfalls einer chinesischen Kommune zu schenken. Auf diesem Weg könne sichergestellt werden, dass der Pavillon an einem neuen Standort erhalten bleibe.

Oder recycelt

Falls dieser Lösungsvorschlag nicht zurückbehalten werden könne, würde der Pavillon spätestens zum 1.Mai 2011 abgerissen und die Baumaterialien recycelt, so Krecké. Der Wirtschaftsminister erinnert denn auch daran, dass das Konzept des Luxemburgischen Pavillons auf der Recyclingfähigkeit der wichtigsten Bestandteile (Stahl, Holz, Glas) beruht.

Erinnert sei in diesem Zusammenhang daran, dass der Luxemburger Pavillon seit der Eröffnung der Weltausstellung am 1.Mai dieses Jahres bereits mehr als fünf Millionen Besucher zählte.
Die „Expo Shanghai 2010“ schließt ihre Tore am 31. Oktober.

tw