Das Interesse am Referendum war groß. Das geht aus der TNS-Ilres-Umfrage hervor, die im Auftrag des Tageblatt wenige Tage vor der Volksbefragung durchgeführt worden ist. Die Interviews waren über das Internetpanel des Meinungsforschungsinstituts und über Telefon vom 26. Mai bis 3. Juni durchgeführt worden. Befragt worden waren 1012 wahlberechtigte Personen.
65 Prozent der Befragten gaben an, sich über das Referendum informiert zu haben. Doch nur 31 Prozent von ihnen haben auf die offizielle Kampagne des Parlaments zurückgegriffen. Das Abgeordnetenhaus hatte mehrere Informationsveranstaltungen organisiert, an denen die Vertreter der im Parlament gewählten Parteien teilnahmen. Außerdem bot ein Referendumsportal Informationen zur Volksbefragung an. Dort konnten die Bürger auch Vorschläge einreichen.
Hauptinformationsquellen waren der Umfrage zufolge die Zeitungen mit 79 Prozent. Auf den Webseiten der Medien informierten sich 39 Prozent der Befragten. Doch auch der Freundes- bzw. Bekanntenkreis (68 Prozent) und die Diskussionen in der Familie (65 Prozent) spielten eine wichtige Rolle bei der Meinungsbildung. Fernsehen und Radio nutzten 62 bzw. 60 Prozent aus.
Weit abgeschlagen platzierten sich mit 21 Prozent die sozialen Netzwerke als Informationsquelle, wobei sie jedoch bei den 18- bis 24-Jährigen erwartungsgemäß eine äußerst starke Rolle spielten.
Weitere Details zu diesem Punkt der Umfrage am Montag im Tageblatt.
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