Die Beobachtungsstelle beruft sich auf die in den Anzeigen veröffentlichen Preise. Verglichen mit dem zweiten Trimester 2009 stiegen die Preise für Wohnhäuser im zweiten Trimester 2010 um 3,88 Prozent, bei Aparments um 5,09 Prozent an. Von der Preissteigerung betroffen sind vor allem Häuser mit 3 bis 4 Zimmern. Bei den Wohnungen in Apartmentshäusern sind es insbesondere Studios.
Große Unterschied gibt es zwischenjährlich auch beim Verkaufsangebot. Im zweiten Trimester 2010 wurden 17,21 Prozent weniger Häuser angeboten. Bei den Apartments hingegen stieg das Angebot um 7,48 Prozent.
Am teuersten kosten nach wie vor Wohnungen in der Hauptstadt. Laut veröffentlichten Anzeigen kostete ein Wohnhaus dort im 2. Trimester 2010 rund 678.000 Euro oder 3.830 Euro das Quadratmeter. Bei den Apartments musste man durchschnittlich 438.000 Euro (5.100 Euro/Quadratmeter) zahlen.
Bei den Mietwohnungen hat der „Oberservatoire de l’Habitat“ in einem Jahr eine Angebotszunahme sowohl bei den Wohnhäusern (+ 8,27 Prozent) als auch bei den Wohnungen in Apartmentshäusern (+ 17,74 Prozent) festgestellt. 44 Prozent der Apartments wurden in der Hauptstadt angeboten. Anders als bei den Wohnungen sind die Mieten für Apartments innerhalb eines Jahres um 2,23 Prozent gefallen.
Der «Obersvatoire de l’Habitat» ist dem Wohnungsbauministerium angeschlossen.
tageblatt.lu
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