Verkauft das Finanzministerium ein im Jahr 2000 erworbenes Picasso-Werk? Das wollen die CSV-Abgeordneten Diane Adehm und Gilles Roth in einer parlamentarischen Anfrage am Montag von Finanzminister Pierre Gramegna wissen. Wie genau läuft ein mögliches Verkaufsverfahren ab? Abschließend wollen die CSV-Abgeordneten wissen, ob die Regierung den Verkauf weiterer Mobilien oder Immobilien vorhat.
Am vergangenen Freitag meldete Radio 100,7, dass das Finanzministerium das 1,30×2 Meter-große Picasso-Gemälde veräußern will. Das Werk mit dem Namen «Paysage de Cannes au crépuscule» sei über Umwege an die Behörde gelangt. Privatsammler hatten es in den 1990-er Jahren für eine Ausstellung dem nationalen Geschichts- und Kunstmuseum geliehen. Das Werk wurde beschädigt, die Staatsgarantie griff ein, so dass die Eigentümer entschädigt wurden und das Gemälde zum Finanzministerium kam.
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