Spiegelglatte Straßen am Dienstag, Windböen bis zu 70 Stundenkilometern am Mittwochnachmittag und am Donnerstag schon der nächste Schnee – der Winter hat Luxemburg fest im Griff. Laut Meteorologen bleibt es bis Ende der Woche winterlich mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und ein Mix aus Wolken, Schnee und Regen.
Winterglätte bzw. Glatteis entsteht, wenn sich auf dem Boden eine Eisschicht oder eine andere Gleitschicht (Schnee, Reif) bildet. Von Eisglätte (überfrierende Nässe) spricht man, wenn auf der Fahrbahn vorhandenes Wasser gefriert. Die Ursache kann u.a. ein abendlicher Kälteeinbruch sein. Diese Form von Glätte ist oft tückisch. (Tageblatt.lu)
Belgien gab am Mittwoch eine Sturmwarnung heraus. Dort werden Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 80 Stundenkilometern erwartet, bevor es ab Donnerstag schneien wird. In Deutschland und Frankreich warnen die Meteorologen vor starkem Wind und Straßenglätte.
Mit den aktuellen Wetterverhältnissen und Temperaturen setzt der Januar 2015 den Trend von 2014 in Luxemburg fort. Im Vorjahr lag die Temperatur bei durchschnittlich 3,6 Grad, heißt es in der Statistik des staatlichen Wetterdienstes Meteolux. Mit 5 Tagen «Schnee und Regen» lag der Wert über den Durchschnitt von 1980-2010 (2,3 Tage). Allerdings zählten die Wetterexperten nur 5 «Schnee»-Tage im vergangen Januar, so dass auch dieser Wert unter dem Durchschnitt 1980-2010 mit 8,9 Tagen liegt. Insgesamt fielen im Januar 2014 27 Zentimeter Schnee, im Januar 1951 wurde mit 35,7 Zentimetern den höchsten Wert verzeichnet.
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