In Luxemburg arbeiten derzeit 76.000 Grenzgänger aus Lothringen. Sie zahlen mit ihren Sozialgebühren Beiträge in die luxemburgische Pflegeversicherung ein, erhalten aber keine Leistungen, wenn sie in Lothringen zum Pflegefall werden. Der Präsident des Départements Moselle, aus dem die meisten lothringischen Grenzgänger kommen, Patrick Weiten, zeigt sich beunruhigt. Er würde in solchen Fällen gerne auf die luxemburgische Pflegeversicherung zurückgreifen, damit die die erbrachten Leistungen bezahlt, darf aber nicht. Départements dürfen im französischen Staatssystem keine eigenständigen Außenbeziehungen unterhalten. „Die luxemburgische Pflegeversicherung hat das Geld angesammelt, kann es deswegen aber dem Département nicht zur Verfügung stellen“, sagt Weiten gegenüber Tageblatt.lu.
" class="infobox_img" />Die Summe der Grenzgänger die einen Anspruch erworben haben, könnte über 100.000 alleine für Lothringen liegen. Was längst nicht bedeutet, dass alle zum Pflegefall werden.
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