Sonntag18. Januar 2026

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Weniger reine Alltagspolitik erwünscht

Weniger reine Alltagspolitik erwünscht

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LUXEMBURG - Anlässlich der Oekofoire haben sich die Besucher an einer nicht repräsentativen Umfrage beteiligt. Die meisten meinen, Wachstum sei nicht so wichtig wie gerechte Verteilung.

Etwa 90 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass die Politik sich zu sehr im Alltag verliere und sich ungenügend mit wichtigen Zukunftsfragen beschäftige. Das geht aus den Ergebnissen der Umfrage hervor, die anlässlich der Ökofoire am vergangenen Wochenende durchgeführt worden ist. 900 Personen nahmen daran teil. Die Umfrage ist keinesfalls repräsentativ.

Die große Mehrheit der Teilnehmer wünschten sich mehr Bürgerbeteiligung. Nur 7,8 Prozent wollen, dass die repräsentative Demokratie so bleibt wie sie ist, 50,2 Prozoent hingegen wollen eine stärkere Einbindung in Entscheidungsprozesse und 42 Prozent wollen direkte Bürgerbeteiligung über verbindliche Referenden.

Umweltschutz auch in Krisenzeiten

87 Prozent sind außerdem der Meinung, dass Umweltschutz auch in Krisenzeiten prioritär sein muss. Eine große Mehrheit meint auch grundsätzlich, dass ökologische Reformen nötig seien. 39,5 Prozent der Befragten waren aber der Meinung, dass sie auch sozial gerecht sein müssten, um die Menschen zu überzeugen.

89,1 Prozent der Teilnehmer meinen auch, Wachstum sei nicht so wichtig wie gerechte Verteilung und soziale Werte und wollen, dass das Sozialsystem anders finanziert wird. Nur 10,9 Prozent meinen, unser Sozialstaat könne nur mit Wirtschaftswachstum erhalten werden. Außerdem fordern insgesamt 91 Prozent der Befragten, die Politik solle dem Umweltschutz insgesamt höheren Stellenwert einräumen, 24,4% davon mit der Einschränkung, nur wenn es wirtschaftlich auch nützlich wäre.