Fédération des Artisans: Die Handwerkerföderation «begrüßt den Entschluss der Regierung den Mehrwertsteuersatz für Renovierungen und energetische Sanierungsarbeiten für Mietwohnraum auf drei Prozent zu belassen.»
UEL: Die Konsolidierungsanstrengungen sind zwar lobenswert, doch seien sie zu stark auf eine Erhöhung der Einnahmen statt der Reduzierung der Ausgaben ausgerichtet. Die Betriebe würden mit 200 bis 250 Millionen Euro belastet.
OGBL: Für OGBL-Präsident Jean-Claude Reding bringt der neue Haushalt zusätzliche finanzielle Belastungen für die kleineren und mittleren Einkommen. Reding zeigte sich enttäuscht. Vor seiner Erklärung in der Abgeordnetenkammer hatte Premier Xavier Bettel die Sozialpartner ins Außenministerium bestellt, um sie über den Haushalt im Vorfelde zu informieren.
LCGB: «Die am Dienstag vorgestellte Regierungspolitik geht zu Lasten der aktiven Bevölkerung, der jungen Menschen und der Rentner. Die Mehrwertsteuererhöhung und die 0,5-Prozent-Abgabe werden hauptsächlich die Haushalte, die Beschäftigten und die Rentner belasten.»
ULC: «So wie die ULC immer wieder gewarnt hat, wird durch unausgereifte Maßnahmen die Binnenmarktnachfrage abgebremst und die Klein- und Mittelverdiener zur Kasse gebeten. Vor allem die Letztgenannten werden wiederum die Zeche zu zahlen haben.»
Piratepartei: «All déi virgestallte Mesuren hu gemeng, datt se op enger Staatsphilosophie baséieren, déi mat enger Fräiheet vum Choix wéineg ze dinn huet. Et ass eng paternalistesch Politik déi de Lëtzebuerger virschreiwe wëll, wéi se ze liewen hunn.»
KPL: «Das Kapital wird ganz aus der Verantwortung entlassen und soll keinen zusätzlichen Beitrag zur Beseitigung des staatlichen Defizits und zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und der Armut leisten. Die Umverteilung von unten nach oben geht weiter.»
PID: «Ein unsicherer Premier hat verschiedene Paradigmenwechsel angekündigt. Leider ist dies nur eine Symptomenbekämpfung. Es gibt keine fundamentale Ursachenbekämpfung. De facto wird die ‚Krankheit‘ hinausgeschoben.»
Zu Demaart
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