Dienstag13. Januar 2026

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Verbraucher aufs Äußerste strapaziert

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Seit Jahresbeginn müssen Bus- und Bahnbenutzer mehr zahlen. Die Verbraucherschützer schlagen Alarm. Sie befürchten weitere Belastungen für den Konsumenten.

Um bis zu 100 Prozent sind die Tarife für den öffentlichen Transport seit dem 1. Januar angehoben worden. Die Tariferhöhungen werden erneut die privaten Haushalte stark belasten, heißt seitens des Konsumentenschutzes (ULC) am Dienstag. Vor allem ältere Mitbürger und Jugendliche seien betroffen. Tatsächlich verdoppelte sich der Preis für die Seniorenkarte, während die Jumbokarte für Jugendliche um 50 Prozent teurer wurde.

Logo" class="infobox_img" />Höhere Parkinggebühren, höhere Bus- und Bahntarife, höhere Steuern und Abgaben – die Binnennachfrage könnte abgewürgt werden, befürchtet der Konsumentenschutz.

Der Regierung mangele es an Gradlinigkeit, heißt es seitens der ULC. Vor zwei Jahren noch habe die Regierung den gratis öffentlichen Transport in Aussicht gestellt und jetzt vollziehe sie eine Kehrtwendung von 180 Grad. Die Verbraucherschützer bezweifeln, ob die Konsumenten nun eher bereit seien, auf den öffentlichen Transport umzusteigen, der ohnehin alles andere als flexibel und leistungsgerecht sei.

Steuer- Taxenerhöhungen

Die ULC lehnt die aktuelle Politik der Regierung ab, „die die Budgets der privaten Haushalte bis auf äußerste strapaziert.“ Dabei erinnert die Vereinigung an die verschiedenen Steuer- und Taxenerhöhungen, die Reduzierung der steuerlichen Abschreibemöglichkeiten bei Schuldzinsen auf Konsumkrediten und der Fahrkosten sowie die Nichtauszahlung des Rentenajustement.

Was den privaten Haushalten noch alles zugemutet werden soll, fragt die ULC. Sie befürchtet, dass im stillen Kämmerlein bereits weitere Steuer- und Taxenerhöhungen ausgebrütet werden, so die Konsumtenschützer ohne weitere Details zu nennen. Bekannt sei jedoch, dass mehrmals beispielsweise über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer die Rede war, wenn auch nicht mehr in dieser Legislaturperiode, sagte uns ULC-Präsident Nico Hoffmann am Dienstag.

Die Regierung sollte ihren derzeitigen Kurs nochmals überdenken, um die Verbraucher nicht weiter zu belasten. Das Risiko bestehe, dass nun die Binnennachnachfrage abgewürgt werde.