Donnerstag22. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

UNEL will den Druck erhöhen

UNEL will den Druck erhöhen

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Mit einer Petition zur geplanten Reform der Studienbeihilfen will die UNEL in die Offensive gehen. In der am Montag gestarteten Petition wird die Kürzung der Studienbeihilfen kritisiert.

Bereits nach 24 Stunden haben über 1.300 Personen die Petition unterschrieben, erklärte die Studentenvertretung gestern in einer Pressemitteilung. „Ziel ist es, binnen 6 Wochen 4.500 Unterschriften zu sammeln, um damit auch den Kriterien des Parlamentes gerecht zu werden, um schließlich in der zuständigen Kommission über die Studienbeihilfen zu diskutieren“, so Milena Steinmetzer von der UNEL.

Drei Forderungen

Die Petition kritisiert nicht nur die geplanten Kürzungen, sondern richtet auch drei klare Forderungen an die Politik:

• Die Basis-Beihilfe müsse besser an die Lebenshaltungskosten angepasst werden, als es durch die geplanten 2.000 Euro im Jahr vorgesehen ist.

• Die Mobilitäts-Beihilfe solle direkt an das Bezahlen einer Miete gekoppelt sein und nicht an den Ort, an dem man studiert.

• Die sozial gestaffelte Beihilfe müsse auch die Zahl der Geschwister miteinbeziehen.

Große Skepsis

„Gerade bei Schülern und Studierenden stoßen wir auf eine sehr große Skepsis und Ablehnung gegenüber der geplanten Reform. Viele haben das Gefühl, dass sich die Sparbemühungen vor allem auf den Bildungsbereich beschränken“, erklärt der Präsident der UNEL, Pol Reuter.

Die Petition ist unter diesem Link zu erreichen.