Vianden ist die luxemburgische Hauptstadt der Walnuss. Einmal im Oktober findet hier traditionell der „Veiner Nëssmoort“ statt. So auch an diesem Sonntag, wo bei strahlenden Wetter schon am Morgen zahlreiche Fans der Nuss den Weg ins Mittelalterstädtchen fanden.
Die wahren Kenner kamen schon am Morgen, dann ist die Auswahl der verschiedenen Leckereien noch am größten. Von „Nëssspaté“ über „, Nëssueleg“ bis hin zur berühmten „Nëssdrëpp“ gab es fast nichts was die Viandener nicht aus der Walnuss zauberten. So konnten Walnüsse im Hamburger oder in der Raclette genossen werden. Aromatisierten Walnussessig oder Walnuss-Porto wurden ebenfalls angeboten. Selbstverständlich konnten die Walnüsse auch in ihrem Urzustand, im Säckchen oder im Liter erworben werden. Die Kunden griffen bei der Fülle des Angebots beherzt zu. Die Stimmung in Vianden war gut.
Der „Veiner Nëssmoort“ hat viele Fans, nicht nur in Luxemburg sondern auch weit über die Grenzen des Landes hinaus. Die Anfänge des „Veiner Nëssmoort“ liegen in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Tradition wieder aufgegriffen und ab 1946 fand im Oktober alljährlich ein Markt statt. Nach einer Missernte im Jahr 1952 wurde der Markt 18 Jahre lang unterbrochen. Es war das «Syndicat d’Initiative», das zusammen mit den Ortsvereinen und der Stadtverwaltung 1970 den «Veiner Nëssmoort» wieder aufleben ließ.
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