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Studenten eingeladen

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LUXEMBURG - Die Schüler und Studenten werden in die parlamentarische Kommission, die sich mit dem Thema Hochschulstudien befasst, eingeladen.

Das aus mehreren Organisationen bestehende Aktionskomitee 6670, das den großen Streik vom 25. April mit mehr als 15.000 Jugendlichen organisiert hatte, hatte gefragt, in der parlamentarischen Kommission empfangen zu werden. Diesem Antrag hat die zuständige Kommission am Montagmorgen zugestimmt.

Ein solcher Vorgang sei eigentlich nicht üblich. Man habe den jungen Leuten jedoch ermöglichen wollen, ihre Standpunkte darzulegen, erklärte Eugène Berger (DP) am Montag gegenüber dem Tageblatt. Neben dem Aktionskomitee sollen auch Vertreter der anderen Jugendorganisationen, die sich mit der angekündigten Abänderung der Studienbeihilfen auseinander gesetzt haben, zur besagten Sitzung eingeladen werden. «Wir wollen ein weit gestreutes Bild erhalten und alle Meinungen hören», sagte Berger.

Die Sitzung soll voraussichtlich am 5. Juni, also zu Beginn der Arbeiten der Kommission bezüglich des Gesetzesentwurfs 6670 stattfinden.

Die Unterredungen werden allerdings nicht öffentlich sein. Das sei nur bei den neuen Sitzungen mit Bittstellern im Rahmen der öffentlichen Petitionen der Fall. Bei der besagten Anfrage befinde man sich in einer anderen Prozedur, so Berger.

Die geplante Reform der Studienbeihilfen wird von zahlreichen Schüler- und Studentenorganisationen aber auch von den Gewerkschaften kritisiert. Als Reaktion auf die Kritik und den erfolgreichen Schülerstreik hatte Bildungsminister Claude Meisch eine leichte Abänderung bei der Sozialbörse angekündigt. Das Aktionskomitee, das eine sehr detaillierte Stellungnahme zum Gesetzesvorhaben ausgearbeitet hat, gibt sich damit jedoch nicht zufrieden.