Laut „La Meuse“ finden sich seit zwei Wochen freitags hunderte Anhänger dieser hirnrissigen „Sportart“ zwischen zwei Kreisverkehren auf der RN81 (Arlon – Messancy) zu abendlicher Stunde ein.
Die rund 300 Teilnehmer kommen, laut denselben Aussagen, vor allem aus der Grenzregion (Belgien, Frankreich und Luxemburg). Die „Rennen“ werden ohne Rücksicht auf Verluste durchgeführt, auf einer Trasse, die zu dieser Zeit noch häufig von normalen Verkehrsteilnehmern befahren wird. Zusammengetrommelt werden die Raser über Facebook und spezialisierte Foren. Die Video-Aufnahmen dieser Veranstaltungen werden ins Internet gesetzt.
Mit dem Problem beschäftigt sich seit Jahren die deutsche Polizei, nachdem es in der Vergangenheit auch schwere Unfälle mit Todesfolge gegeben hat. Doch der „Tatort“ und der Zeitpunkt dieser Rennen sind laut Polizeiaussagen nicht einfach auszumachen, weil die Organisatoren nicht selten den Polizeifunk abhören und die Rowdies so schnell abtauchen, wie sie aufgetaucht sind.
Die belgische Polizei will diesen illegalen Rasern auf die Spur kommen und sie in flagranti erwischen. Wie in anderen Ländern drohen den Delinquenten hohe Geldbussen, Führerscheinentzug und sogar Gefängnisstrafen.
F.H.
Zu Demaart
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