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Staatliche Hilfe für 27.100 Studenten

Staatliche Hilfe für 27.100 Studenten

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Für das Wintersemester des akademischen Jahres 2014/2015 wurden 27.100 Anträge auf staatliche Finanzhilfe eingereicht. 18.400 wurden sofort angenommen. 14.000 Studenten erhielten eine Börse.

Mit dem Beginn des akademischen Jahres 2014/2015 ist die neue Regelung der Studienbeihilfen in Luxemburg in Kraft getreten. Die CSV-Parlamentarierin Martine Hansen wollte in diesem Zusammenhang Details von Hochschulminister Claude Meisch (DP) erfahren.

In seiner Antwort sagt Claude Meisch, dass für das Wintersemester insgesamt 27.100 Dossiers beim Cedies (Centre de documentation et d’information sur l’enseignement supérieur) eingegangen sind. Davon wurden 18.400 angenommen. 7.500 Dossiers waren nicht komplett, sodass sie in einer ersten Phase abgelehnt wurden. Wenn alle geforderten Dokumente vorliegen, würden sie einer erneuten Bewertung unterzogen, so Meisch.

«Soziale Hilfe» für 14.000 Jugendliche

Des Weiterten wurden 14.000 Börsen bewilligt. 57 Prozent der hier in Luxemburg lebenden Studenten hätten ein Recht auf diese «soziale Hilfe», betont der Minister. Die durchschnittliche Höhe der Börse liegt bei 2.400 Euro. Von ausländischen Studenten landeten 4.400 Anträge beim Cedies. 75 Prozent davon erhielten eine Börse. Hier wurden durchschnittlich 650 Euro auf das Konto des Studenten überwiesen. Die durchschnittliche Höhe der Studienkredite für die einheimischen Studenten belief sich im Wintersemester auf 4.000 Euro. Bei den ausländischen Antragstellern wurden im Durchschnitt 3.600 Euro bewilligt.

Dazu kommen bei den ausländischen Studenten aber noch Finanzhilfen, aus ihrem Heimatland, betont Claude Meisch. Die Summe der staatlichen Hilfen liege deshalb bei Studenten aus dem Ausland höher als die oben genannten Zahlen. Eine genaue Summe aller Studienbeihilfen zu nennen sei unmöglich.

Im Juli 2014 nahm das Parlament die Reform der Studienbeihilfen an. Die Regierung musste ihren Gesetzentwurf über die Studienbeihilfen nach massiven Studentenprotesten überarbeiten. Die Änderungen sind jedoch umstritten. Während einige Studentenorganisationen mit ihnen leben können, gehen sie anderen nicht weit genug.