Donnerstag22. Januar 2026

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Spaziergang durch die Stadt-Geschichte

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LUXEMBURG - Wer sich für die Entwicklung der Stadt Luxemburg interessiert wird mit dem neuen Projekt mapping-luxembourg.lu reichlich bedient. Karten, Fotos und Videos zeichnen Leben und Werdegang der Stadt nach.

Bürgermeisterin Lydie Polfer stellte am Mittwoch das gemeinsame Projekt des Historischen Museums der Stadt Luxemburg und des Nationalarchivs Luxemburg beim monatlichen Treffen mit den Medien vor.

Auf der Web-Seite www.mapping-luxembourg.lu kann man anhand von historischen Karten, die zum Teil aus dem 17. Jahrhundert stammen, die Entwicklung einzelner Stadtviertel der Hauptstadt verfolgen. Historische Gebäude auf dem Stadtgebiet werden in Foto und Text vorgestellt, wobei Bild- und Videomaterial aus unterschiedlichen Perioden Zeugnis über die Entwicklung dieser historischen Substanz liefern.

Der Besucher sieht zunächst das aktuelle Stadtbild Luxemburgs in der fotografischen Darstellung von
Google Earth. Darauf sind 50 historisch bedeutende Gebäude sowie 13 kartierte Flächen mit interaktiven Markierungen versehen. Diese „Tags“ erlauben es, sich spielerisch mit der historischen
Topographie und der Stadtentwicklung vertraut zu machen, so die Stadt am Dienstag.

Eine weitere Information, die die Stadtführung am Mittwoch bekanntgab: Das Bahnhofsviertel wird in eine 30-Kilometer-Zone umgewandelt. Damit seien alle Wohnviertel auf städtischem Gebiet verkehrsberuhigte Zonen, heißt es.

Zur Minderung des Autoverkehrs trägt auch der Fahrradverleihdienst Vel‘oh bei, die in diesem Monat sechs Jahre feiern wird. Die Zahl der eingesetzten Fahrräder stieg von 250 im Jahr 2008 auf nunmehr 767 an, die der Stationen von 25 auf 72. Rund 5700 Personen sind bei diesem Fahrradverleih abonniert.