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Regierung: Nicht unser Bier

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LUXEMBURG - Die Luxair steht vor einem Streik wegen des neuen Kollektivvertrags. Gewerkschaften und Direktion müssen selbst zu Rande, heißt es seitens der Regierung am Montag.

Die Regierung will sich nicht in den aktuellen Tarifstreit bei der Luxair einmischen. Sie habe vollstes Vertrauen in die Direktion und in den Verwaltungsrat. Die werden die sich aufdrängenden Entscheidungen treffen. Dieser Ansicht ist Nachhaltigkeitsminister François Bausch («déi gréng»). Er beantwortete eine Frage der CSV-Abgeordneten Diane Adehm und Gilles Roth. Die Entscheidungen zu Kollektivvertragsverhandlungen bei einem privatrechtlichen Unternehmen müssen von den hier verantwortlichen Gremien getroffen werden.

Die Parlamentarier hatten sich für die Haltung der staatlichen Vertreter im Luxair-Verwaltungsrats interessiert und welche «Instruktionen» ihnen erteilt worden seien. Die Regierung erteile ihre Anweisungen auf Anfrage des betreffenden Beamten. Im vorliegenden Luxair-Fall habe niemand um derlei Anweisungen gebeten, so Bausch.

OGBL, LCGB und NGL-Snep haben ein Streikkomitee gebildet, um eine Arbeitsniederlegung vorzubereiten. Streitpunkt ist der neue Kollektivvertrag. Der Direktion zufolge bestehe derzeit kein Kollektivvertrag mehr, der alte sei am 30. September abgelaufen.