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Polizei unzufrieden

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Die Polizeigewerkschaft SNPGL droht mit gewerkschaftlichen Aktionen. Sie ist mit der Reform des öffentlichen Dienstes unzufrieden.

Scharfe Kritik hat die Spitze der Polizeigewerkschaft SNPGL am Mittwochabend anlässlich ihrer Generalversammlung in Hesperingen gegenüber der Regierung geäußert. Sie ist insbesondere mit der vor wenigen Tagen im Parlament gestimmten Reform des öffentlichen Dienstes unzufrieden. Die Polizeibeamten fühlen sich benachteiligt. Laut RTL habe Generalsekretär Christian Pierret gewerkschaftliche Aktionen angedeutet. Streik ist der Polizei per Gesetz untersagt.

„Das geht so nicht!“, hatte das „Syndicat National de la Police Grand-Ducale“ bereits im Vorfeld der Generalversammlung in seinem Newsletter an die Mitglieder geschrieben. Gemeint sind damit die Änderungen, die im Zuge der Reform im öffentlichen Dienst auf die Staatsbediensteten zukommen.

Trotz zahlreicher Briefe und Treffen mit Politikern, seien die zwei Hauptforderungen der Gewerkschaft nicht berücksichtigt wurden. Davon betroffen sind eine spezielle Laufbahn bei der Polizei, sowie die Stellen mit der sogenannten „responsabilité particulière“.

„Nicht einverstanden“

„Wir können und sind nicht mit der Behandlung, die diese Reform vorsieht, einverstanden sein“, moniert die SNPGL. Für die Betroffenen bedeutet die neue Reform vor allem finanzielle Einschnitte. Da bisher keine zufriedenstellende Antwort vonseiten der Politik bei der Polizei-Gewerkschaft eingegangen sei, geht die SNPGL zum Schlichter. Am 13. März hatte die Vereinigung einen entsprechenden Brief an die Vorsitzende des Schlichtungsausschusses gesandt.