Montag5. Januar 2026

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OPE: Keine Einstellungen mehr

OPE: Keine Einstellungen mehr

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Einstellungsstopp beim OPE. Die maximal zulässige und vom Arbeitsministerium geduldete Quote sei erreicht worden, heißt es in einem Rundschreiben.

Die Verantwortlichen von OPE haben die lokalen Beschäftigungsinitiativen und -vereinigungen des Netzwerks aufgefordert, keine weiteren Stellensuchenden einzustellen. Der Einstellungsstopp gilt bis Ende des Jahres, heißt es in einem Rundschreiben von OPE.

Logo" class="infobox_img" />Beschäftigungsminister Nicolas Schmit spricht von «administrativen Wasserköpfen». (Foto: Fabrizio Pizzolante)

OPE wird größtenteils aus vom Beschäftigungsfonds finanziert. Das Verhältnis ist per Konvention geregelt und die schreibt OPE eine maximale Zahl von einzustellenden Arbeitssuchenden vor, für die staatliche Gelder fließen. Für OPE sind das 660 Vollzeitposten, eine Zahl die Ende September erreicht worden ist.
Seinen Mitgliedsorganisationen empfiehlt OPE nun, zeitlich befristete Arbeitsverträge nicht mehr zu verlängern und ausscheidende Mitarbeiter nicht durch neue zu ersetzen. Es sei denn, die lokalen und regionalen Initiativen können die Löhne und andere Kosten aus eigenen Mitteln bestreiten.

Die Entscheidung von OPE beeinflusst unmittelbar die Arbeit der staatlichen Beschäftigungsagentur Adem. Diese vermittelt den Beschäftigungsinitiativen die Stellensuchenden.

«Administrative Wasserköpfe»

Laut Beschäftigunsgminister Nicolas Schmit (LSAP) müssten die Beschäftigungsinitiativen in Zukunft „korrekter“ arbeiten. Jeder Initiative sei ein Maximum an einzustellenden Beschäftigten zugewiesen, wobei es sich um einen Durchschnittwert handelt. OPE habe scheinbar Probleme damit, diesen Durchschnittswert korrekt einzuschätzen, so Schmit im RTL-Gespräch. Auch er müsse ein Budget verwalten, und man müsse nun etwas Ordnung und Voraussehbarkeit bei den Beschäftigungsinitiativen bringen. Schmit kritisierte die Verwaltungspraktiken bei den Initiativen. Wenn man nicht soviel Geld in „administrative Wasserköpfe“ stecken, wären mehr Mittel zur Begleitung von Arbeitslosen verfügbar. Er sei ein Anhänger der Solidarwirtschaft, doch funktioniere die nur mit eienr straffen Verwaltung.