Anfang kommenden Jahres tritt das neue Gehälterabkommen und die Reform des öffentlichen Dienstes in Kraft. Den Durchbruch schafften Beamtenminister Dan Kersch und die allein verhandelnde CGFP mit den erfolgreichen Nachverhandlungen zu beiden Vorhaben. Nachbesserungen waren angesichts etlicher Einwände des Staatsrats zu den ursprünglichen Texten notwendig geworden.
Bis Ende des Jahres soll das Reformwerk vom Parlament verabschiedet werden. Insgesamt werden den Deputierten neun Gesetzestexte vorliegen. Konkret werden die Beamten den erfolgreichen Abschluss dieser sich über Jahre hinziehenden Arbeiten zu Jahresbeginn auf ihrem Konto feststellen können. Ihr Gehalt wird um 2,2 Prozent angehoben werden. Die für August dieses Jahres vorgesehene Prämie von 0,9 Prozent wird gleichfalls Anfang des Jahres ausbezahlt werden.
Die Vereinbarung sieht Nachbesserungen unter anderem beim Bewertungssystem für Staatsbeamte vor. Besser entlohnt werden die Praktikanten im dritten Jahr ihres Praktikums. Diese Gehaltsaufbesserung werde zusätzliche Ausgaben von vier bis fünf Millionen Euro pro Jahr bewirken, so Beamtenminister Dan Kersch am Dienstag. Wenig im Vergleich zur globalen Gehältermasse beim Staat, die sich auf rund zwei Milliarden Euro beläuft.
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