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Nach der großen Tripartite Mini-Tripartites

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LUXEMBURG - Nach knapp zwei Stunden war die Tripartite am Donnerstag zu Ende. Das wichtigste Ergebnis: Es werden Arbeitsgruppen gebildet.

Stillschweigen wollen die Sozialpartner nach der Dreierkonferenz am Donnerstagmorgen ausüben. Nur Premierminister Xavier Bettel (DP) sollte sich zu der eben zu Ende gegangenen Tripartite im Außenministerium äußern. Der Unternehmerverband UEL annullierte eine für Donnerstag geplante Pressekonferenz. Doch auch Bettel blieb nach dem Treffen wortkarg.

Thema der Zusammenkunft waren die Wettbewerbsfähigkeit des Landes, die Abschaffung des superreduzierten Mehrwertsteuersatzes beim Bau einer Zweitwohnung und von Mietwohnungen und die Einführung einer 0,5 Prozent-Abgabe für die Kinderbetreuung. Zur Sprache kamen jedoch auch andere Fragen wie etwa die Arbeitsmarktlage und die Schule, so der Premierminister, der von einem konstruktiven Klima beim Treffen sprach.

Das Land müsse für die Zukunft fit gemacht werden, meinte Bettel. Vorschläge dazu würden Mitte Oktober folgen.

Ihren Input einbringen können jedoch auch die Sozialpartner. Mehrere Arbeitsgruppen, die sich mit den unterschiedlichsten Themen befassen sollen, Bettel nannte u.a. die Fehlzeiten in den Betrieben, sollen gebildet werden. Sie sollen in den kommenden Wochen der Regierung Vorschläge unterbreiten. Ihre Arbeit ist jedoch langfristig ausgelegt. Jeweils drei Vertreter von Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgeber sollen den AG‘s angehören. In großer Runde trifft der Regierungschef die Sozialpartner kurz in der ersten Hälfte Oktober.