Der Luxemburger Satellitenbetreiber SES hat am Dienstag eine Partnerschaft mit der luxemburgischen Regierung und den Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) Friendship Luxembourg (L), Médecins Sans Frontières (L) und Fondation Follereau (L), Archemed (D)und German Doctors (D) bekannt gegeben.
Die NGOs arbeiten mit SES bei der Entwicklung von SATMED zusammen, einer e-Health-Plattform, die von der SES TechCom entwickelt wurde und von der luxemburgischen Regierung unterstützt wird.
Die ESTHER-Alliance, ein europaweites Regierungsnetzwerk für die Zusammenarbeit im Gesundheitssektor im Kampf gegen Aids, ist ebenfalls am Projekt beteiligt. Das Ziel von SATMED ist es, in Entwicklungsländern das Gesundheitssystem zu verbessern, vor allem in abgelegenen Regionen mit schlechter Verbindung, heißt es bei der SES.
Einfachere Kommunikation
SATMED ermöglicht die Kommunikation zwischen Ärzten und fördert so den Austausch von medizinischem Wissen sowie die medizinische Aus- und Weiterbildung (e-learning und e-teaching).
Des Weiteren sei eine weltweit verfügbare Cloud-Infrastruktur vorgesehen. Sie erlaubt den Austausch medizinischer Daten und den Aufbau von Tele-Röntgen-Systemen. Technisch setzt SATMED auf emergency.lu, einem internationalen System für die Katastrophenhilfe und humanitäre Einsätze, das in Luxemburg entwickelt wurde.
Zu Demaart
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