Die Auslandskommission hat am Montag einer zivilen EU-Mission (EULEX) in der Ukraine zugestimmt. Demnach soll ein Luxemburger Polizist in die Krisenregion geschickt werden. Das Mandat beschränkt sich auf zwei Jahre. In einer ersten Phase schickt die EU ab Juli ein Kontingent bestehend aus 50 Polizisten in die Ukraine.
Für Luxemburg ist dies bereits die fünfte Teilnahme an einer zivilen Mission, nach den Einsätzen im Kosovo, Niger, Mali und Georgien.
Die 28 EU-Außenminister hatten am 23. Juni in Luxemburg ein Konzept für eine zivile EU-Mission für die Ukraine beschlossen. Im Rahmen der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSP) sollen Experten in die Ukraine geschickt werden, um dort bei der Reform und der Ausbildung von Polizei und Justiz als Berater zu arbeiten.
Zu Demaart
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